Zusammenarbeit zwischen eSport-Team und Fußballverein

Carl Zeiss Jena geht Partnerschaft mit ad hoc gaming ein

von Christian Mittweg am 07.05.2019 um 16:25

Drittligist FC Carl Zeiss Jena arbeitet zukünftig mit ad hoc gaming zusammen. Die in Gera angesiedelte Organisation soll dem Fußballverein dabei unterstützen, eine eSport-Abteilung aufzubauen.

Die beiden Geschäftsführer Patrick Widera (l.) und Mike Neumeister (r.) unterschreiben den Vertrag.
Die beiden Geschäftsführer Patrick Widera (l.) und Mike Neumeister (r.) unterschreiben den Vertrag.
© FC Carl Zeiss JenaZoomansicht

Erste Spieler oder Mannschaften verkündete der FC Carl Zeiss Jena nicht. In der offiziellen Meldung vom 7. Mai heißt es einzig, dass der Verein den Aufbau einer eSport-Abteilung anstrebt. Im Gegensatz zu vielen anderen Fußballvereinen holt sich der abstiegsgefährdete Drittligist dafür jedoch einen Partner an die Seite: die eSport-Organisation ad hoc gaming. Das ähnelt dem Modell des 1. FC Köln, der mit SK Gaming zusammenarbeitet.

Aus regionalen Gesichtspunkten passen der FCC und ad hoc gaming sehr gut zusammen, denn beide Organisationen sind in Thüringen beheimatet. Ein Ziel der neuen eSport-Abteilung ist es daher auch, den Nachwuchs zu fördern und ein eSport-Team aus regionalen Talenten aufzubauen. In welcher Disziplin, wurde noch nicht preisgegeben. Aufgrund von ad hoc gamings Affinität für League of Legends und dem Fakt, dass der FCC ein Fußballverein ist, würden sich jedoch FIFA und LoL anbieten.

"Erste Erfahrungen sammeln"

FCCs neuer eSport-Projektleiter Sebastian Schmidt äußerte sich wie folgt zu der Ankündigung: "eSport ist ein Feld, das immer schneller wächst. An der Seite von ad hoc gaming wollen wir Erfahrungen sammeln und uns Stück für Stück weiterentwickeln." Seine Aussage bestätigt den Eindruck eines eher seichten Einstiegs in das neue Themenfeld. Große finanzielle Investitionen, im Stile eines FC Schalke 04, wurden und werden wohl erstmal nicht getätigt. Stattdessen plant der Verein erstmal in überschaubarem Maßstab - beispielsweise mit eigenen FIFA-Turnieren.

Ein weiteres Ziel des FCC ist es, neue potenzielle Fans für den Verein zu begeistern. Laut Schmidt wolle man das eigene "Profil schärfen" und Leute ansprechen, die man bisher nicht erreicht habe.

Von totaler Ablehnung bis Goldgräberstimmung
Das sagen die Bundesligisten - 18 Meinungen zum eSport
Das sagen die Bundesligisten - 18 Meinungen zum eSport

Der eSport ist im Trend - auch in der Bundesliga. Mehrere Vereine haben bereits ihre Athleten gefunden oder schmieden zumindest Pläne in diese Richtung. Wie jeder einzelne Klub der höchsten deutschen Spielklasse im Fußball zum eSport steht, haben wir für Euch herausgefunden.
© kicker eSport

vorheriges Bild nächstes Bild

Social Media

FacebookInstagramTwitterYouTube


Schlagzeilen


Kontakt | Impressum | Mediadaten | AGB | Datenschutzhinweis | Nutzungsbasierte Online-Werbung

Weitere Angebote des Olympia-Verlags:
alpin.de | olympia-verlag.de