London Spitfire vergeigt Auftakt

Grelle Trikots, erfolgreiche Revanche - der erste OWL-Spieltag

von Lars Becker am 15.02.2019 um 14:44

In der Nacht zum Freitag ist der Startschuss für die zweite Saison der Overwatch League (OWL) gefallen. Direkt zu Beginn der Saison gab es eine dicke Überraschung: Das in der vergangenen Spielzeit zweitplatzierte Philadelphia Fusion nahm Revanche am Titelverteidiger London Spitfire und gewann mit 3:1. Die Spieler von Hangzhou Spark feierten derweil als Erste der neuen Mannschaften ihre Premiere.

Erfolgreicher Start in die Saison: Hangzhou Spark gewinnt gegen die Shanghai Dragons.
Erfolgreicher Start in die Saison: Hangzhou Spark gewinnt gegen die Shanghai Dragons.
© Hangzhou SparkZoomansicht

Nach dem Einzug von Paris Eternal in die Overwatch League, liegen die Hoffnungen der europäischen Fans nicht mehr ganz allein auf London Spitfire. Das ist die gute Nachricht. Die Schlechte: Das in Season 1 so grandios aufspielende London Spitfire startet nun mit einer Niederlage in die Saison. Die erste Partie der neuen Saison versprach im Vorfeld viel. Immerhin handelte es sich um die Finalisten aus dem Vorjahr: Philadelphia Fusion gegen London Spitfire, Erster gegen Zweiter. Das Finale hatte London in einer ausverkauften Barclays Center in New York noch deutlich gewonnen.

Die Spieler von Philadelphia gaben jedoch diesmal ein ganz anderes Bild ab. Die herausragende Koordination ihrer ultimativen Fähigkeiten sowie ein fast einwandfreies Teamwork ermöglichten den Sieg, den sie so gern bereits im Endspiel Ende Juli gehabt hätten. "Letztes Jahr waren wir manchmal zu selbstbewusst, und das ist nicht förderlich", sagte DPS-Star Josh 'Eqo' Corona in der anschließenden Pressekonferenz. "Wir werden einfach stets darüber nachdenken, was zu tun ist und werden unsere Fehler analysieren." Den Worten der Spieler kann man entnehmen, dass ihnen dies am ersten Spieltag gelungen ist. "Wir haben genau das gemacht, was wir in den Übungsspielen trainiert haben", sagte etwa Support-Spieler Alberto 'neptuNo' González.

Altes und Neues

Neben der Neuauflage des Finalspiels gab es drei weitere Serien zu bestaunen. Größtenteils mit Mannschaften, die bereits in der ersten Saison dabei waren. New York Excelsior bezwang wenig überraschend Boston Uprising mit 2:1 (inklusive einem Unentschieden auf Mondkolonie Horizon). Seoul Dynasty gewann 3:1 gegen die Los Angeles Gladiators. Die Shanghai Dragons warten unterdessen nach ihren 40 Niederlagen aus der Vorsaison weiterhin auf ihr erstes Erfolgserlebnis. Daran änderten auch die neuen südkoreanischen Transfers nichts. Trotz engagierter und wesentlich verbesserter Leistung setzte es ausgerechnet im Derby gegen den OWL-Neueinsteiger Hangzhou Spark eine erneute Niederlage. Der Liga-Neuling fiel nicht nur durch die kultigen rosa-hellblauen Trikotfarben auf, sondern auch durch Kreativität und unübliche Spielweisen. Den Zuschauern bot sich deshalb ein besonders interessantes Spektakel. Ob die nächsten Begegnungen genauso unkonventionell werden, zeigt sich heute ab circa 1 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, wenn die anderen Mannschaften an der Reihe sind.

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