Erfolg für deutsche Mannschafft

SK Prime bewältigt Vorrunde der EU Masters problemlos

von Christian Mittweg am 11.04.2019 um 16:55

SK Gaming Prime hat die Gruppenphase der EU Masters frühzeitig erreicht. Der deutsche Repräsentant deklassierte die internationale Konkurrenz in der Vorrunde, musste am Ende aber trotzdem ein wenig zittern.

SK Gaming Prime überzeugt im internationalen Vergleich
SK Gaming Prime überzeugt im internationalen Vergleich.
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SK Gaming Prime trat in der Vorrunde der EU Masters gegen Mannschaften aus Polen, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Serbien und Finnland an. Das Academy-Team der deutschen Traditionsorganisation stach jedoch klar heraus. Von sechs Spielen gewannen Gerrit 'Phrenic' Stukemeier und Co. fünf. Einzig gegen Crvena Zvezda, das League of Legends-Team von Roter Stern Belgrad, machte das Team zu viele Fehler und unterlag. Damit belegt SK den ersten Platz in der Vorrunde und ist frühzeitig für die Gruppenphase der EU Masters qualifiziert.

Höhepunkt der Play-Ins war ein eindeutiger Erfolg gegen Misfits Premier. SK hatte dem französischen Team im direkten Aufeinandertreffen am Mittwoch eine empfindliche Niederlage zugefügt. 10.000 Gold Vorsprung in der 20. Minute und eine Statistik von 27:4 erledigten Champions am Spielende zeugten von einer Partie, die kaum eindeutiger hätte sein können. Es war gleichzeitig eine Vorführung von SKs größter Stärke: Das deutsche Team ist im frühen Spielverlauf extrem stark und erarbeitet sich konstant Goldvorteile.

Entscheidungsspiel

Nach dieser Vorführung konnte SK Prime am Donnerstag dann den entscheidenden Sieg einfahren. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um Platz eins, devils.one, galt es den ersten Platz zu verteidigen. Zu Beginn konnte sich aber keine der beiden Mannschaften absetzen. SK Prime führte dank Vorteilen im Jungle und auf der Toplane zwar lange Zeit mit etwa 1.000 Gold, bei 30 Minuten war dieser Vorsprung jedoch irrelevant. Danach zog das deutsche Team langsam an, spielte aber weiterhin sehr vorsichtig, fast ängstlich. Drei Barons und zwei Ahnendrachen waren nötig, um überhaupt einen Inhibitor der Polen einzureißen. Dann war der Bann jedoch gebrochen. Auf einmal fiel die Anspannung von den Spielern ab, SK riss auch die verbleibenden Gebäude ein, zog gen gegnerischen Nexus und holte den Sieg.

Durch den Erfolg ist SK Prime weiter bei den EU Masters dabei und tritt kommende Woche in der Gruppenphase an. Dann greift auch das zweite deutsche Team, BIG, ins Geschehen ein.

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