Enttäuschung nach FIFA eNations Cup

DFB zum Aus in der Gruppenphase: "Wir nehmen das als Motivation"

von Christian Mittweg am 15.04.2019 um 19:15

Nach dem Aus der deutschen eNationalmannschaft beim FIFA eNations Cup zeigt sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) enttäuscht, aber nicht resignierend. Das schlechte Abschneiden soll nun als zusätzlicher Ansporn dienen.

Das schlechte Abschneiden beim eNations Cup ließ auch die Spieler bedröppelt zurück
Das schlechte Abschneiden beim eNations Cup ließ auch die Spieler bedröppelt zurück.
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Dass schon in der Gruppenphase des FIFA eNations Cups Schluss ist, damit hatten die wenigsten gerechnet - vor allem nicht der Deutsche Fußball-Bund. Spieler und Verband hatten im Vorhinein optimistische Titel-Ambitionen geäußert. Das schlechte Ergebnis trifft beide Seiten daher besonders hart.

"Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn die Spieler ihre selbst gesteckten Ziele beim FIFA eNations Cup in London erreicht hätten. Dies war leider nicht der Fall, doch auf die ohnehin langfristig ausgerichtete Strategie unseres Verbandes im Bereich eFootball hat dieses enttäuschende Aus in der Vorrunde keinen Einfluss. Natürlich hätte ein erfolgreicheres Abschneiden dem noch jungen Projekt zusätzlichen Aufschwung gegeben, doch wir nehmen das als Motivation, es beim nächsten Mal besser zu machen", heißt es vonseiten des DFB nach dem Turnier in London.

In dem Statement wird deutlich: Der DFB ist enttäuscht. Man hatte sich schlichtweg mehr erwartet, was auch schon in vorherigen Gesprächen klar wurde. Dabei war den Verantwortlichen im Vorfeld klar, dass es beim eNations Cup schnell vorbei sein kann. Holger Merk, der Senior Head of Strategic Marketing beim DFB, hatte deswegen bereits Entwarnung gegeben, dass "sportlicher Misserfolg" an den langfristigen Projektplänen des Dachverbands wenig ändern würde. Nun soll der Blick nach vorne gerichtet werden. Das schlechte Abschneiden ist Motivation und Ansporn, damit im kommenden Jahr vielleicht Deutschland den Titel heimbringt. Wie der DFB das schaffen will, muss er aber erst mal selbst herausfinden.

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