FC Barcelona und Galatasaray dabei

Nur Sportvereine erlaubt: Neues Ligakonzept vorgestellt

von Christian Mittweg am 22.08.2018 um 12:07

Eine eSport-Liga für Teams, die sich sonst im traditionellen Sport verwurzelt sind. Das ist die Idee der League of professional eSports (LPE). Die Liga hat schon ein paar namhafte Fußballvereine an Bord. Welche Spiele indes gespielt werden, bleibt unklar.

League of professional eSport heißt eine neue Liga, die exklusiv für Sportvereine sein soll
League of professional eSport heißt eine neue Liga, die exklusiv für Sportvereine sein soll.
© LPEZoomansicht

FC Barcelona, FC Villarreal, Galatasaray, Real Sociedad, Ajax Amsterdam und Santos FC konnte Gründer Xavier Cortes für sein Projekt gewinnen. Als die Liga am Abend des 21. August vorgestellt wurde, ließ der Organisator ansonsten aber noch viele Fragen offen. So zum Beispiel die nach den Spielen. Vier unterschiedliche wird es mindestens geben in der LPE, um welche es sich genau handelt, verriet Cortes nicht.

Mehr als nur FIFA und PES

Ein Stimmungs-Trailer gab erste Hinweise: In dem Video kamen Profis aus PES und Clash Royale zu Wort. Das diese zwei Spiele enthalten sein werden, ist demnach wahrscheinlich. Neben den Sportsimulationen seien aber auch Mobile Games und Strategiespiele interessant. Shooter werde es jedoch nicht geben. "Keine Gewalt", so lautet ein Leitspruch der LPE. Cortes relativierte das jedoch ein wenig: "Es ist sehr schwer, ein komplett gewaltfreies Spiel zu finden, deswegen versuchen wir Spiele zu nehmen, wo so wenig Gewalt wie möglich gezeigt wird." Dennoch sieht Cortes hier ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Liga: "Sportsimulationen werden enthalten sein, aber wir wollen Innovation reinbringen und deswegen auch ein breiteres Spektrum zeigen." Die meisten Fußballklubs mit eSport-Abteilung beschränkten sich bisher auf die Fußball-Simulationen PES und FIFA. Durch die LPE werden zukünftig nun aber vielleicht noch ein paar weitere Sportvereine neue Wege beschreiten.

Deutsche Vertreter kommen

Zu den bisher angekündigten Vereinen sollen noch weitere hinzukommen. Auch den deutschen Markt hat Cortes dabei im Auge: "Hoffentlich können wir bald ein paar Klubs aus Deutschland ankündigen." Er deutete bereits an, dass es sich dabei um Bundesligavereine handeln könnte. Doch auch andere Klubs anderer Sportarten, wie dem Basketball seien willkommen.

Der Startschuss der Liga fällt im November, jedoch zunächst nur mit einer Vorsaison. 2019 geht es dann richtig los. Ein halbes Jahr soll eine Saison andauern und mehrere Online-Wettbewerbe sowie ein paar Offline-Turniere enthalten. Über die vier Disziplinen verteilt gäbe es dann insgesamt 500.000 US-Dollar zu gewinnen.

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© EA SPORTS

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