Peter Moore wird Chief Competition Officer

Electronic Arts gründet eSport-Abteilung

von Robin Schulz am 11.12.2015 um 11:27

Electronic Arts, Entwickler und Publisher bekannter Videospieleserien wie FIFA, Madden NFL und Battlefield gründet eine eigene eSport-Abteilung. Die Competitive Gaming Division (CGD) wird von Peter Moore geleitet, der zuvor als Chief Operating Officer (COO) tätig war. Die Abteilung wird sich vor allem um die Austragung von globalen eSport-Wettkämpfen in EA-Spielen kümmern.

Die Competitive Gaming Divison von EA soll sich um neue und globale eSport-Wettkämpfe in Spielen wie FIFA kümmern.
Die Competitive Gaming Divison von EA soll sich um neue und globale eSport-Wettkämpfe in Spielen wie FIFA kümmern.
© ESWCZoomansicht

EA Sports steht vor allem aufgrund vieler mangelnder eSport-Elemente in Spielen wie FIFA seit einigen Jahren in der Kritik. Dem Titel, der sich auch in Deutschland immer weiter auf Turnieren und Wettkämpfen etabliert, fehlt es an elementaren eSport-Bausteinen wie einem Zuschauer-Modus. Lange Zeit lag der Fokus von EA nur bedingt auf dem kompetitiven Spielen und Wettbewerbe wie die Virtuelle Bundesliga oder der FIFA Interactive Worldcup (FIWC) bilden leider immer noch die Ausnahmen. Diese Kritik ist anscheinend bei EA Sports angekommen, die sich mit der neuen eSport-Abteilung nun fokussierter dem elektronischen Sport widmen wollen.

Für die Leitung der Abteilung wird Peter Moore zuständig sein. Er wechselte 2007 von Microsoft, wo er maßgeblich am wirtschaftlichen Erfolg der Xbox 360 beteiligt war, zu Electronic Arts. "Es gibt in der Industrie keinen Besseren für diesen Job als Peter", heißt es in der offiziellen Mitteilung von EA. Neben ihm wird Todd Sitrin als Senior Vice President und General Manager eingesetzt.

Abdulaziz Alshehri will 2016 seinen FIWC-Titel in New York verteidigen!
Abdulaziz Alshehri will 2016 seinen FIWC-Titel in New York verteidigen!
© FIWCZoomansicht

Die Vorhaben bezüglich neuer eSport-Wettkämpfe und dem Ausbau des kompetitiven Spielens von und mit EA-Titeln sollen bereits im kommenden Jahr umgesetzt werden. Ebenfalls gesichert sei natürlich bereits die nächste Ausgabe des FIWC. Dieser wird 2016 in New York ausgetragen.

Was die Competitive Gaming Divison von EA genau plant, ist noch unklar. Neben neuen Offline-Events dürfte aber für viele Fans das digitale Grundgerüst innerhalb des Spiels besonders wichtig sein. Ob es dann auch einen Zuschauermodus für FIFA und weitere eSport-Tools geben wird, bleibt zu hoffen.

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