Die Entwickler im Interview

Project Cars 2 und der Fokus auf "puren Motorsport"

von Kristin Banse am 08.08.2017 um 15:24

Am 22. September erscheint mit Project Cars 2 ein Nachfolger des beliebten Rennspiels. Doch bis dahin hatten es die Entwickler alles andere als leicht: Rod Chong und Stephen Viljoen von Slightly Mad verraten uns, mit welchen Herausforderungen sie bisher zu kämpfen hatten und wie die Pläne für die Zukunft sind.

Für Project Cars 2 sicherte sich der Entwickler große Lizenzen wie die von Ferrari.
Für Project Cars 2 sicherte sich der Entwickler große Lizenzen wie die von Ferrari.
© Slightly MadZoomansicht

Der erste Teil des Franchises verkaufte sich weltweit über zwei Millionen Mal, wie Entwickler Slightly Mad auf der eigenen Website bekannt gab. Doch verrieten uns CCO Rod Chong und Game Director Stephen Viljoen, dass sie mit dem zweiten Teil noch einen draufsetzen wollen: Es gibt mehr Lizenzen, realistischere Strecken und eine überarbeitete Karriere. Wie sie das schaffen wollen, erklären sie im ersten Interview-Teil.

kicker eSport: Es gibt zahlreiche Rennspiele auf dem Videospielmarkt. Was genau unterscheidet Project Cars von der Konkurrenz?
Stephen Viljoen: Unser Ansatz ist ein ganz anderer. In den meisten Spielen geht es einfach nur darum, Fortschritte zu machen, Credits zu verdienen und dadurch neue Autos zu erspielen - aber darum geht es nicht im realen Motorsport. Project Cars konzentriert sich darauf, dass Du Dich an die Spitze spielst, in einem super Auto, das Du bekommst, weil Du einem spezifischen Team beigetreten bist. Unser Fokus liegt einfach auf purem Motorsport ohne großes Drumherum. Project Cars ist mehr als nur eine Ansammlung von Autos - und das unterscheidet uns von anderen Spielen.

"Der Erfolg von Project Cars 1 hat uns geholfen"Rod Chong

kicker eSport: Bei Project Cars 1 fehlten noch einige Autos. Wie schwierig war es, Marken wie Ferrari für Project Cars 2 zu gewinnen?
Rod Chong: Der Erfolg von Project Cars 1 hat uns auf jeden Fall geholfen. So konnten wir uns mit wichtigen Herstellern wie Porsche, Ferrari und Lamborghini an einen Tisch setzen und letztlich ja auch einig werden. Die Verhandlungen haben aber fast ein Jahr gedauert.

kicker eSport: Wie wichtig ist die eSport-Szene für Euch?
Stephen Viljoen: Der eSport ist uns extrem wichtig. Wir haben sehr lange daran gearbeitet, eine eSport-Plattform in das Spiel zu integrieren. Unser Spiel war auf einmal sehr erfolgreich im virtuellen Wettbewerb, sodass Project Cars mittlerweile mit Abstand das erfolgreichste Rennspiel im eSport ist. Viele Profis wechseln momentan zu Project Cars 1 und deswegen haben wir auch für den zweiten Teil viel geplant. Dazu wollen wir jetzt aber noch nichts verraten.
kicker eSport: Wie sehen denn Eure Pläne für die Zukunft aus? Wollt Ihr eventuell in Zukunft noch andere Rennsportarten, wie beispielsweise Motorräder, einbauen?
Stephen Viljoen: Jet-Skis. Wir bringen in Zukunft Jet-Skis! Nein ernsthaft, wir bleiben auf jeden Fall bei Autos. Da gibt es noch so viele Möglichkeiten, die wir umsetzen wollen. Ich weiß zwar nicht, was in ein paar Jahren ist, aber momentan bleiben wir ausschließlich bei Autos.

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