Das kicker eSport-SimRacing-Team vorgestellt

Nur der Sieg zählt: Interview mit Chris Brück

von Kristin Banse am 12.08.2017 um 15:25

Langstreckenfahrer, Formel 3-Teilnehmer und Vize-Europameister im Kart: Christopher Brück lebt für den Motorsport. Der virtuelle Rennsport ist ihm jedoch noch fremd. Am 17. September wird sich der 33-Jährige seiner nächsten Herausforderung stellen, wenn er auf der SimRacing Expo für das kicker eSport-SimRacing-Team an den Start geht.

Christopher Brück fährt auf der SimRacing Expo im kicker eSport-Team.
Christopher Brück fährt auf der SimRacing Expo im kicker eSport-Team.
© Björn SchüllerZoomansicht

Wenn Christopher Brück in seinem Rennwagen sitzt und über den Nürburgring heizt, schießt ihm das Adrenalin durch den ganzen Körper. "Es ist das, was mir am meisten Spaß macht und das, was ich am besten kann", sagt er. Der professionelle Rennfahrer ist in der grünen Hölle zu Hause. Immerhin fährt er schon seit 21 Jahren im Motorsport.

Der jüngste Motorsportler Europas

Angefangen hat alles im Alter von 12 Jahren, als sein Vater ihn zum Kartsport brachte. Schnell war klar: Christopher hat Talent. Der Kölner nahm sowohl an der Europa-, als auch an der Weltmeisterschaft teil und überzeugte mit beeindruckenden Ergebnissen. Vier Jahre später gelang ihm der Sprung in den Automobilsport und er galt als jüngster Motorsportler Europas. Von da an ging es steil bergauf: Er fuhr in Formel Renault und Formel 3. Ein einziges Highlight kann der 33-Jährige in seiner Karriere aber nicht benennen: "Die Siege in der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring und die Topergebnisse bei den 24-Stunden-Rennen: Das sind alles Ereignisse, die ich nicht vergessen werde."

"Ganz vorne mitfahren"

Mittlerweile steht Christopher Brück bei Bentley Team ABT unter Vertrag und tritt regelmäßig bei Langstreckenrennen an. Beim deutsch-britischen Spielfilm Rush fuhr er sogar die Rennszenen. Auf der SimRacing Expo erwartet ihn jetzt seine nächste Herausforderung: Er wird als Teil des kicker eSport-Teams am GT 500-Wettberb teilnehmen. An der Seite eines Wildcard-Gewinners und eines kicker eSport-Redaktionsmitglieds wird er 500 Kilometer lang über den Nürburgring brettern. Dabei hat der professionelle Rennfahrer kaum Erfahrung in einem Simulator: "Ein paar meiner Freunde nutzen Simulatoren. Wenn ich dort manchmal zu Besuch bin, fahre ich auch. Aber selbst besitze ich keinen."

Trotzdem sind seine Erwartungen hoch: "Ich will auf jeden Fall ganz vorne mitfahren. Das ist mein Anspruch, wenn ich ein Rennen fahre - egal wo." Bis dahin stehen für den Motorsport-Fan noch einige Stunden Training an. Aber nicht nur der virtuelle Wettbewerb reizt ihn an der SimRacing Expo: "Ich war noch nie dort und bin gespannt, was mich erwartet. Ich freue mich einfach auf das Event, das Rennen und meine Teamkollegen." Ob es der Rennfahrer tatsächlich schafft, das kicker eSport-SimRacing-Team zum Sieg zu führen, zeigt sich vom 16. - 17. September am Nürburgring. Auch der Wildcardgewinner wird noch gesucht. Wie Ihr das kicker eSport-Team unterstützen könnt, erklären wir Euch hier.

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