Entwickler Kevin Dong über SC II

Warum eSport-Oldie SC II nicht in den Ruhestand geht

von Lars Becker am 26.09.2018 um 12:28

Klassische Echtzeitstrategie-Titel haben es in der modernen eSport-Welt nicht leicht. Kevin Dong, Entwickler bei Blizzard, erklärte kicker eSport, warum es bei StarCraft II derzeit gut läuft und der Spiele-Oldie noch lange nicht in den Ruhestand geht.

Kevin Dong ist zufrieden mit der derzeitigen Situation von SC II.
Kevin Dong ist zufrieden mit der derzeitigen Situation von SC II.
© kicker eSportZoomansicht

Auch acht Jahre nach Veröffentlichung von StarCraft II existiert eine intakte und rege eSport-Szene, die derzeit sogar einen leichten Aufschwung erfährt. Preisgelder steigen, Organisation nehmen immer mehr Spieler unter Vertrag und die Zuschauerzahlen verbessern sich ebenfalls.

Für Blizzard hat das mehrere Gründe: "Free-to-play hatte definitiv einen positiven Einfluss auf die Anzahl der Spieler und Zuschauer", sagt uns Entwickler Kevin Dong, der sich hauptsächlich um den in Legacy of the Void eingeführten Koop-Modus sowie den kompetitiven Bereich kümmert.

"Darüber hinaus ist unsere Community in bester Stimmung", sagte Dong. Die Fans seien sehr glücklich über "das Gleichgewicht zwischen den drei spielbaren Rassen und dem Zustand der Szene insgesamt", freut er sich. "Das spiegelt sich auch in den Zuschauerzahlen wieder. Unsere Spieler erzählen ihren Freunden: Hey, jetzt ist der beste Zeitpunkt, um sich StarCraft II anzuschauen."

Fokus auf Koop und eSport

Um den Aufwärtstrend beizubehalten, will Blizzard das Spiel auch in den kommenden Jahren stetig verbessern. "Wir wollen expandieren, was wir derzeit haben." Der Koop-Modus etwa sei "viel beliebter, als man sich das je hätte ausmalen können". Neue Kommandanten und kreative Ideen sollen diesen Bereich von StarCraft deswegen in Zukunft noch abwechslungsreicher machen. "Wir bleiben weiterhin bei unseren Koop-Inhalten, auf denen aktuell der Fokus liegt", so Dong.

Da StarCraft II aber so stark mit wie kaum ein anderer Titel mit seiner kompetitiven Szene verwoben ist, gebührt dem eSport weiterhin viel Beachtung. Revolutionäre Inhalte könne man laut Dong zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber nicht erwarten. Dafür soll es regelmäßig, eventuell einmal im Jahr, einen großen Balance-Patch geben. Neue Einheiten in den Multiplayer einzuführen, steht derzeit dagegen nicht auf dem Plan, sei aber generell eine Überlegung wert: "Das Spiel ist in einer guten Lage und deshalb sehe ich erst einmal keinen Grund, neue Einheiten einzuführen."

Social Media

FacebookInstagramTwitterYouTube


Schlagzeilen


Kontakt | Impressum | Mediadaten | AGB | Datenschutzhinweis | Nutzungsbasierte Online-Werbung

Weitere Angebote des Olympia-Verlags:
alpin.de | olympia-verlag.de