Spieler dürfen an zwei Events teilnehmen

IEM: Happy End für SC II-Profis

von Lars Becker am 18.12.2017 um 13:38

Groß war der Frust bei den vier StarCraft II-Spielern, die von der ESL aus der nordamerikanischen Qualifikationsrunde der Intel Extreme Masters PyeongChang (IEM) entfernt wurden. Jetzt hat die eSport-Liga auf die enorme Kritik reagiert und den ausgeschlossenen Profis eine zweite Möglichkeit gestattet.

Die Electronics Sport League hat nach heftiger Kritik eine Lösung präsentiert.
Die Electronics Sport League hat nach heftiger Kritik eine Lösung präsentiert.
© ESLZoomansicht

Am Wochenende durften die wegen Terminüberschneidungen mit der World Electronic Sports Games (WESG) disqualifizierten Profis noch einmal antreten. Und bei den Spielern ging es nicht um irgendwen: Die ESL hatte vier bekannte Profis rausgeworfen. Glücklich ging das Extraturnier für Sasha 'Scarlett' Hostyn und Juan Carlos 'SpeCial' Tena Lopez aus. Alex 'Neeb' Sunderhaft und Jarod 'JonSnow' George nutzten ihre Chance nicht.

"Verständlicherweise ist die Situation unfair gegenüber den Spielern, deshalb wollten wir das Problem lösen", schreibt die ESL in einer Mitteilung an die Community. "Nachdem unser eigentlicher Qualifier abgeschlossen war, haben wir uns mit der WESG ausgetauscht, um Lösungen zu finden", heißt es weiter. Das Problem sei nun ausgeräumt und die Spieler nun in der Lage beide Events zu besuchen. Wie genau die beiden Veranstalter die Terminüberschneidungen nun handhaben, werde in Kürze bekanntgegeben.

An dem ursprünglich aus 16 Spielern bestehenden Wettbewerb dürfen jetzt zwei weitere Profis antreten. Damit auch wirklich niemand benachteiligt wird, behalten die zwei Qualifikanten aus dem ersten Vorentscheid, Pablo 'Cham' Blanco und Isaac 'PandaBearMe' Fox, ihr Ticket für die IEM PyeongChang. 'Scarlett' und 'SpeCial' haben sich die zwei neu dazugekommenen Plätze in einer neuen Auflage der Qualifikationsrunde gesichert.

Die vier Amerikaner werden dann vor Ort um zwei Plätze spielen, und die jeweiligen Gewinner ziehen in das Hauptevent ein. Damit die Reise im Falle eines frühen Ausscheidens keine finanziellen Nachteile verursacht, werden die Anreisekosten und Unterkünfte der vier Spieler bezahlt. Zudem wird das Preisgeld des am 5. Februar beginnenden Turniers nicht auf 16, sondern auf 18 Teilnehmer verteilt.

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