Tobias Sieber folgt seinem Manager

Neues Jahr, neues Team: 'ShoWTimE' geht zu Arma

von Lars Becker am 02.01.2017 um 11:16

Deutschlands erfolgreichster StarCraft II-Spieler hat einen neuen Arbeitgeber gefunden: Tobias 'ShoWtimE' Sieber heuert bei der neu gegründeten Organisation Arma an. Damit folgt der 22-Jährige seinem Manager Rémy Chanson. Mit ihm hatte er bei seinem bisherigen Team Millenium ein Jahr lang erfolgreich zusammengearbeitet.

Tobias 'ShoWTimE' Sieber beginnt 2017 mit einem Wechsel.
Tobias 'ShoWTimE' Sieber beginnt 2017 mit einem Wechsel.
© DreamHack/Adela SznajderZoomansicht

Das französische Spitzenteam Millenium schloss erst kürzlich seine StarCraft-Division. Infolgedessen waren einige hochkarätige Spieler wieder auf dem Markt - darunter auch der dreifache deutsche Meister 'ShoWtimE'. Als Millenium-Spieler feierte Sieber den größten Triumph seiner Karriere: Er gewann die World Championship Series im französischen Tours. Ein neues Engagement ließ entsprechend nicht lange auf sich warten. Sein Ex-Manager Chanson hatte gerade ein neues Projekt ins Leben gerufen und dort spielt StarCraft II - anders als bei Millenium - eine wichtige Rolle. Chanson muss gute Konditionen geboten haben, denn auch Siebers Teamkollege Antoine 'Dayshi' Stievenart wird 2017 für Arma spielen.

Für einen anderen Weg entschied sich hingegen ein weiterer Ex-Profi von Millenium. Der Franzose Alexis 'MarineLorD' Eusebio kehrt StarCraft II den Rücken und möchte sein Glück zukünftig in Blizzards FPS-Titel Overwatch versuchen. Das gab der Spieler in einer Mitteilung bekannt und äußerte dabei auch harsche Kritik an den Entwicklern: "Wie ihr vielleicht wisst, hatte ich seit Anfang 2016 keinen Spaß mehr am Spielen. Das Gamedesign geht seit Legacy of the Void in die falsche Richtung." Er wisse, dass ein Umstieg von Strategie zu Shooter schwierig sein, aber er wolle es probieren.

Diese Entwicklung ist kein Einzelfall, immer mehr große Organisationen kehren SC II den Rücken und die Spieler müssen sich nach neuen Arbeitgebern umsehen. Wie es mit StarCraft II weitergeht, bleibt weiterhin offen.

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