Product Manager erklärt eSport-Pläne für die neue Version

Adam Bhatti: eSport für alle bei PES 2018

von Holm Kräusche am 28.06.2017 um 23:28

PES 2018 soll eSport für jedermann bringen. Das hat Adam Bhatti, Product- und Brandmanager von PES auf dem Presseevent in Dortmund bekannt gegeben. "Wir wollen eSport leichter zugänglich für alle machen", erklärte er und stellte konkrete Pläne vor. Spielentwickler Konami hatte in den Signal Iduna Park, das Heimstadion von Borussia Dortmund, geladen und nutzte die prestigeträchtige Stätte, um erste Eindrücke der neuen Version von Pro Evolution Soccer zu vermitteln.

In Dortmund erläuterte Product- und Brandmanager Adam Bhatti die eSport-Neuerungen für PES 2018.
In Dortmund erläuterte Product- und Brandmanager Adam Bhatti die eSport-Neuerungen für PES 2018.
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Das Ziel für Season 2 der PES League sei es, dass "du eSport in so vielen unterschiedlichen Varianten spielen kannst wie nur möglich". Dafür wird es neue Modi geben. Zunächst bleibt 1vs1 bestehen, aber in Zukunft wird es auch 2vs2 und sogar 3vs3 online und gegen die KI geben. "Wir wollen, dass du deine Freunde dazu bekommst, mit dir zu spielen", sagte Bhatti.

Zusätzlich wird es in Zukunft ausführliche Statistiken für jeden einzelnen Teilnehmer geben, die online gespeichert und über die Zeit immer weiter zusammengerechnet werden. In der Vorab-Ansicht ist eine Grafik zu sehen, die den menschlichen Spielern nach jeder Partie ihrer Leistung entsprechend Punkte gibt. Kategorien dort sind ähnlich wie bei virtuellen Kickern "Schießen", "Dribbling" und "Passen". Zusätzlich gibt es eigene Kategorien, die bewerten werden. Dazu gehört, wie gut jemand einen Pass angenommen hat, in die Spitze gestürmt ist oder proaktiv in der Verteidigung gearbeitet hat.

Eine Art VBL-Modus für PES 2018

Zusätzlich verspricht Bhatti einen Modus, in dem alle Klubwerte gleich sind, ähnlich wie es früher bei der Virtuellen Bundesliga war. "Wenn du nicht gerade Fan des besten Teams der Welt bist, kannst du dann trotzdem online gehen und mit deiner Lieblingsmannschaft spielen, ohne Angst haben zu müssen, auf ein übermächtiges Barcelona oder Dortmund zu treffen", erklärt Adam Bhatti. Auf die Frage hin, ob man denn dann auch mit Dynamo Dresden oder Erzgebirge Aue spielen könnte, sagte der Manager aber: "Natürlich nur mit den Teams im Spiel."

Im kommenden PES wird es Statistiken für Onlinematches geben. Spieler werden nach ihren Leistungen in der Partie bewertet.
Im kommenden PES wird es Statistiken für Onlinematches geben. Spieler werden nach ihren Leistungen in der Partie bewertet.
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Da aber auch Mannschaften wie Real Madrid in PES vertreten sind, nur einen anderen Namen tragen, könnte das Feature durchaus sinnvoll sein. "Ich glaube, dass es in der PES League darum geht, dass Spieler ihre Fertigkeiten zeigen. Die Möglichkeit zu haben, jeden Spieler auf dasselbe Grundlevel auf kompetitiver Ebene zu bringen, ergibt eine Menge Sinn." Dieser Modus beeinflusst jedoch nicht myClub, dem laut Bhatti nach wie vor meistgespielten Modus von PES.

PES braucht mehr Spieler

Für das Team hinter Pro Evolution Soccer gab es vor allem eine wichtige Frage zu klären, wie Bhatti erläutert: "Wie bekommt man Leute dazu, dein Spiel zu spielen und am eSport teilzunehmen? Du kannst natürlich eine Menge Geld reinwerfen, zum Beispiel in Form von Preisgeldern und damit Leute beeinflussen." Die PES League ist allerdings schon mit einem großen Preispool ausgestattet, also war die Antwort für Konami die breite Zugänglichkeit. "Ich glaube, dass diese Änderungen Leute dazu bringen, gemeinsam zu spielen und Clans zu gründen", sagt Bhatti, "das ist wirklich wichtig für PES: dass alle zusammen spielen."

Weitere Details zu künftigen eSport-Plänen will Konami auf der diesjährigen gamescom bekannt geben.

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