Ist myClub die Zukunft der PES League?

Bobzien nennt myClub den "beliebtesten Modus"

von Holm Kräusche am 02.05.2017 um 22:30

Pro Evolution Soccer (PES) testet seit einiger Zeit mit dem myClub-Modus und richtet eigene Turniere dafür aus. Der Modus erinnert stark an EA SPORTS FIFA Ultimate Team (FUT) und könnte bald Alltag in der PES League sein. Wir sprechen mit Lennart Bobzien über die Zukunft der Liga.

myClub
Das Format myClub könnte bald Alltag in der PES League sein. Wir sprechen mit Lennart Bobzien darüber.
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Die Spielform myClub funktioniert fast genauso wie FUT: Teilnehmer kaufen und verkaufen Spieler für eine Ingame-Währung und stellen sich nach und nach ihr eigenes Wunschteam zusammen. Laut Lennart Bobzien, European PES League & Digital Manager, hat das einen ganz einfachen Grund: "Es ist kein Geheimnis, dass myClub einer der beliebtesten Modi in PES ist." Zusätzlich zu den anderen Spielformen wollte Konami einen Wettbewerb schaffen, in dem die Spieler mit ihren maßgeschneiderten Mannschaften gegeneinander antreten können, so Bobzien weiter.

Weiterentwicklung ist nötig

Konami veranstaltet mit der PES League eine weltweite Turnierserie, an deren Ende die Weltmeisterschaft steht. Bevor die Spieler aber in regionalen Meisterschaften zusammenkommen, gibt es nationale Ausscheidungen. Auch hier müssen die Teilnehmer real antreten, anders als zum Beispiel bei FUT Champions, bei dem die Qualifikation größtenteils online gespielt wird. Hier entscheidet nach einem Monat eine regionale Rangliste darüber, wer sich qualifiziert.

"Uns ist ganz einfach aufgefallen, dass die Spieler es lieben, real gegeneinander anzutreten. Ganz egal, ob online oder offline und genau deswegen haben wir diesen Extra-Schritt auf nationaler Ebene eingebaut", sagt Bobzien. Auf die Frage nach den Zukunftsplänen der PES League angesprochen, gibt sich der Manager jedoch verschlossen: "Es ist zu früh, um über unsere Pläne für die Liga in der Öffentlichkeit zu sprechen, aber weitere Infos werden bald folgen."

Dass die PES League sich weiterentwickelt ist aber sicher. Das Problem, dass sich die Live-Updates nicht abschalten lassen und die Profis deswegen bei Offlineevents mit ganz anderen Spielerwerten klarkommen müssen, kennt Bobzien zum Beispiel: "Das haben wir bereits in Angriff genommen. Über Neuerungen in der PES League werden wir sehr bald mehr berichten."

Auch um die Bundesliga-Lizenzen bewirbt sich Konami aktuell. Die Fußballsimulation des japanischen Spieleherstellers zerbricht also keineswegs unter der Dominanz von FIFA, sondern entwickelt sich stetig weiter. So hatte Adam Bhatti, Markenmanager von PES, unlängst auf Twitter angekündigt: "Seid bereit. Die nächsten drei Jahre PES werden eine neue Ära der Sportspiele definieren. Es ist Zeit zurückzuschlagen."

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