Adam Bhatti über Usain Bolt in PES 2018

PES 2018: "Usain Bolt war reiner Zufall"

von Holm Kräusche am 30.06.2017 um 12:30

Für PES 2018 hat Konami einen besonderen Spieler angekündigt: Den Sprinter Usain Bolt. Der mehrmalige Weltmeister und Rekordhalter wird ein Alter Ego in der kommenden Version bekommen. Was wie eine PR-Aktion wirkt, um das Spiel auch für Massenmedien interessant zu machen, war laut Adam Bhatti, Global Product- und Brandmanger, jedoch etwas ganz anderes.

Usain Bolt
Adam Bhatti erklärt, warum Bolt in PES 2018 ist und wie gut er sein wird.
© KonamiZoomansicht

"Das war reiner Zufall. Wir haben uns getroffen und irgendwann kam das Thema auf." Es soll auch kein Geld an Bolt fließen, sagt Bhatti. Der Sprintstar hätte große Freude daran, in der Simulation aufzutauchen. "Er macht ständig Vorschläge für seine Werte. Einmal sagte er, dass er sich selbst als eine Art Ibrahimovic sieht vom Spielstil her."

Bolt peilt laut Bhatti eine zweite Liga an

Tatsächlich will Sprinter Bolt nach seinem Karriereende nun im Fußball durchstarten. Laut Bhatti peilt der Jamaikaner zwar keine Erstliga-Karriere an, sei aber durchaus gut genug, um in einer zweiten oder dritten Division auflaufen zu können. Schon im vergangenen Jahr gab es Berichte, dass Bolt beim BVB mittrainieren würde und sogar über einen Sprintwettkampf mit dem schnellsten Spieler der Bundesliga, Pierre-Emerick Aubameyang, wurde geredet. Der Dortmunder sei zuversichtlich, Bolt auf 30 Metern schlagen zu können.

Der schnellste Spieler in PES

Adam Bhatti seinerseits sieht da keinen Spielraum: "Er wird der schnellste Spieler in PES 2018 sein. Alles andere wäre verrückt." Das Gameplayteam arbeite aber daran, dass Bolt kein übermächtiger Spieler werde. "Wir wollen diesen Moment feiern und nicht zu einem besorgniserregenden machen." Entsprechend werden Bolts andere Werte nicht sonderlich hoch sein. "Vielleicht nicht gerade 30, aber wir stellen sicher, dass sie fair sind."

Der Spieler ist ein Geschenk für PES 2018, denn er bringt breite Aufmerksamkeit. Und das ist es, was PES braucht, um sich gegen den Branchenriesen FIFA zu etablieren. Adam Bhatti ist es aber wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, dass diese Aufmerksamkeit nicht die Intention bei der Sache war: "Jeder weiß, dass er ein riesiger Fußballfan ist. Wir hatten das nicht geplant, aber wenn man ein bisschen genauer hinschaut, ergibt es eine Menge Sinn."

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