PES-Weltmeisterschaft: Favorit aus Deutschland früh raus

Linden scheitert überraschend in der Gruppenphase

von Georg Holzner am 02.06.2017 um 16:09

An diesem Freitag begann die Finalrunde der PES-Weltmeisterschaft in London. Anpfiff war um 11 Uhr Ortszeit (12 Uhr Deutscher Zeit) - und bereits die Gruppephase hatte es in sich. Deutschlands Hoffnungsträger Mike Linden beschrieb am Donnerstag nach der Auslosung seine Gruppe C noch als "Kracher". Und er sollte Recht behalten. Denn sie wurde ihm - zur Überraschung aller - zum Verhängnis.

Mike Linden (li.) scheiterte überraschend bereits in der Gruppenphase.
Mike Linden (li.) scheiterte überraschend bereits in der Gruppenphase.
© Georg Holzner, kicker-sportmagazinZoomansicht

Offensiv startete "El Matador" in das Turnier, führte in seinem ersten Match gegen den Spanier "Alex Alaguacil" schnell mit 2:0. Er hatte sogar die Möglichkeit nochmals zu erhöhen, was ihm nicht gelang. Von diesem Zeitpunkt an sollte sich das Blatt wenden und das Glück ihn verlassen. Und zwar für den restlichen Verlauf der Gruppenphase. 2:2 endete das erste Spiel.

Die zweite Partie, dann gegen den Peruaner "Jhona_KRA", verlor Linden in der Nachspielzeit (93.) - nachdem er ein zwischenzeitliches 0:2 egalisierte. So ging er mit gehörigem Druck in das entscheidende dritte Gruppenspiel. Die Ausgangslage war klar: Ein Sieg muss her, und im Parallelspiel dürfen sich "Jhona_KRA" und "Alex Alaguacil" nicht remis trennen.

Wieder führte Linden - doch es sollte erneut nicht sein. Obwohl die Konkurrenz für ihn spielte, und er von den Zwischenständen erfuhr. Aus dem 1:0 wurde ein 1:1, ein 1:2, ein 2:2, ein 2:3, ein 3:3 und in der Schlussphase noch ein 3:4. Was "El Matadors" Aus besiegelte.

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