Kick-Off-Event am Nürburgring

Gran Turismo World Tour: Williams eSports startet durch

von Kristin Banse am 14.05.2018 um 13:01

Die Gran Turismo World Tour beginnt am 1. Juni. Einen Vorgeschmack auf die Turnierserie gaben Sony und Polyphony Samstagnacht am Nürburgring und boten unter anderem dem neuen Williams eSports-Fahrer Giorgio Mangano die Möglichkeit, sein Können unter Beweis zu stellen.

Giorgio Mangano (li.) gewann das Auftakt-Event der Gran Turismo World Tour.
Giorgio Mangano (li.) gewann das Auftakt-Event der Gran Turismo World Tour.
© Gran Turismo TwitterZoomansicht

Erst am Donnerstagabend gab der Formel 1-Rennstall Williams Racing seinen Einstieg in den eSport bekannt. In Kooperation mit der SimRacing-Organisation JIM Racing will das britische Team nun in den unterschiedlichsten Rennsimulationen durchstarten und legte damit bereits am Samstagabend am Nürburgring los.

Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens lud Sony 30 der besten GT Sport-Fahrer aus ganz Europa ein, um am Kick-Off-Event der Gran Turismo World Tour teilzunehmen. Diese beginnt offiziell am 1. Juni und wird sowohl aus Offline-, als auch Online-Events bestehen, erklärte Sony gegenüber kicker eSport.

Der Sieger der FIA-zertifizierten Turnierserie wird sogar bei der offiziellen FIA-Preisverleihung neben Stars aus der Formel 1 und weiteren Rennklassen geehrt. Für viele SimRacer war dies eine Motivation, schon am Nürburgring ihr Bestes zu geben. So auch für Giorgio Mangano. Der Italiener unterschrieb erst vergangene Woche beim eSport-Team von Williams Racing, der Druck sei für ihn dadurch aber nicht größer gewesen, sagte er uns gegenüber: "Ich fahre immer um zu gewinnen - egal bei welchem Team."

Aufgeben nicht drin

Vier Rennen galt es für die Teilnehmer zu bestreiten. Für den Sieger gab es jeweils zwölf Punkte zu holen, der Zweitplatzierte bekam zehn Punkte, der Drittplatzierte acht. Beim letzten Rennen gab es sogar doppelte Punkte.

Daher ließ sich Mangano auch nicht aus der Ruhe bringen, als er auf der ersten Strecke nur den dritten Platz belegte. Beim zweiten Rennen lief es mit dem fünften Platz nicht besser. Ans Aufgeben dachte er trotzdem nicht: "Ich wusste, dass noch alles drin war", sagte er uns und als er dann im dritten Rennen den Sieg einfuhr, war tatsächlich wieder alles drin - sogar der Gesamtsieg.

Mit etwas Glück zum Sieg

Dafür brauchte der Italiener allerdings etwas Glück. Er musste nicht nur das vierte Rennen gewinnen, sondern auch hoffen, dass Konkurrent Patrik Blazan nur einen vierten Platz oder schlechter im letzten Durchgang holen würde. Und das Glück schien auf Manganos Seite: In Runde sieben verbremste sich sein Rivale fatal und fiel so auf den neunten Platz zurück.

Zwar konnte er sich noch einige Ränge nach oben kämpfen, trotzdem reichte es für den Ungar nicht mehr. Mangano konnte dank seines aggressiven Stils auch das vierte Rennen souverän nach Hause fahren und zog mit Blazan in der Gesamttabelle gleich.

Da sich der Italiener allerdings das letzte Rennen sichern konnte, kürte die Rennleitung letztlich ihn zum Sieger. "Es ist einfach eine Ehre für mich, hier das Auftaktevent gewinnen zu können", sagte der erleichterte Gewinner hinterher. Das Ziel für die Saison sei bereits klar, verriet er uns: "Siegen natürlich."

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