Football Manager und das größte Scouting-Netzwerk im Fußball

Diesem Spiel vertrauen die Fußballvereine

von kid am 13.09.2018 um 15:55

Das größte Scouting-Netzwerk im Fußball, das verkünden die Entwickler von Football Manager stolz. Die Simulation greift auf 1.400 Informanten in 13 Regionen zurück. Dadurch wissen die Entwickler häufig noch vor den Fußballvereinen, auf welche Spieler man zukünftig ein Auge haben sollte.

Das Scouting-Netzwerk von Football Manager zieht Blicke von Fußballvereinen auf sich.
Das Scouting-Netzwerk von Football Manager zieht Blicke von Fußballvereinen auf sich.
© kicker eSportZoomansicht

Die Entwickler von Football Manager haben ein Ziel im Kopf: Möglichst nah an die Realität heranzukommen. Das betrifft nicht nur die Aufgaben eines Trainers, sondern insbesondere die abgebildeten Spieler. Damit das gelingt, nutzt Sports Interactive zwei Wege: Statistiken und Scouts. Auf die Talentsucher sind die Entwickler jedoch besonders stolz. "Wir haben über 1400 Scouts in 13 Regionen, was uns zum größten Scouting-Netzwerk im Fußball macht", sagte uns Tom Davidson von Sports Interactive.

Interesse von Fußballvereinen

Das Scouting-Netzwerk von Football Manager ist inzwischen so renommiert, dass selbst Fußballvereine der Premier League regelmäßig die Datenbank der Manager-Simulation nutzen, um nach neuen Talenten Ausschau zu halten, berichtet Davidson. Auch Game Director Miles Jacobson macht jedes Jahr Erfahrungen mit den Vereinen: "Etwa einen Monat vor Release kriege ich eine Menge Anrufe von Klubs, die unsere Daten vorab kaufen wollen. Alle wollen wissen, wer die nächsten Wunderkinder sind." Normalerweise behalten die Entwickler die Infos aber für sich, "denn wir wollen ja nicht, dass die Spieler alle wechseln, bevor das Spiel erscheint", so Jacobson.

Die Vereine sind nicht ohne Grund an den Daten der Simulation interessiert. In der Vergangenheit prognostizierten die Scouts von Football Manager den Erfolg von Weltstars wie Lionel Messi, Harry Kane und Robert Lewandowski, wie uns Jacobson erzählte. Darauf ist der Game Director extrem stolz: "Ich bin nicht arrogant genug, um zu sagen, dass wir immer richtig liegen. Aber was sich sagen kann ist, dass wir zu 99 Prozent richtig liegen."

Mehr Zeit für genaue Ergebnisse

Die Scouts von Football Manager betrachten nicht nur die internationalen Topstars. Schon bei Spielern im U-14-Bereich setzt die Simulation an. Ein großer Vorteil der riesigen Masse an Scouts ist, dass sie bei Football Manager nicht unter Zeitdruck stehen. "Während Scouts von Fußballvereinen Spieler für zwei bis drei Monate beobachten, bevor sie entscheiden müssen, ob es der Spieler wert ist, haben unsere Scouts vier bis fünf Jahre Zeit", erklärt Davidson. Dadurch sind die Scouts in der Lage, ein komplettes Profil eines Spielers zu erstellen, welches die Entwickler von Sports Interactive dann in Football Manager übertragen.

Havertz und Sancho potenzielle Superstars

Gegenüber kicker eSport wollte der Game Director noch nicht sagen, welche unbekannten Talente man 2019 im Blick haben sollte. Dennoch war Jacobson bereit, ein paar aktuelle Spieler zu benennen, bei denen er an einen ordentlichen Leistungsschub glaubt: "Es gibt so viele potenzielle Superstars. Richarlison zum Beispiel oder auch Bailly. Viele der sehr guten jungen Spieler, stehen aber in der Bundesliga unter Vertrag, denn die Vereine dort sind bereit, der Jugend eine Chance zu geben." Dazu zählt Jacobson Jadon Sancho und Kai Havertz. International hat er aber auch ein Auge auf Evertons Ademola Lookman, das brasilianische Barca-Duo aus Arthur und Malcolm sowie Manchester Citys Phil Foden geworfen.

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