Weitere Projekte geplant

Eigenes Portal und neuer Cup: Das steckt hinter BFV eSports

von Nicole Lange am 12.12.2018 um 21:14

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat heute den offiziellen Startschuss für sein neues Projekt gegeben. Unter dem Namen BFV eSports wird der Verband sich nun im eFootball engagieren. Angekündigt durch BFV-Präsident Dr. Rainer Koch, wird es zukünftig nicht nur eine Anlaufstelle im Netz geben, sondern auch einen neuen FIFA-Cup und weitere Projekte.

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) forciert sein eSports-Engagement weiter und plant auch für die Zukunft.
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) forciert sein eSports-Engagement weiter und plant auch für die Zukunft.
© kicker eSportZoomansicht

Der erste BFV eSports Cup fand im Juli statt und schon da war klar, dass der BFV sein eSports-Engagement weiter vorantreiben will. Der Verband legt dabei großen Wert auf das Wording "eFootball" und wird sich auch gänzlich auf den virtuellen Fußball konzentrieren. Aus diesem Grund hat der Verband die Plattform www.bfv-esports.de aus der Taufe gehoben. Die Seite ist das erste eFootball-Portal eines Landesverbandes, worauf der BFV besonders stolz ist. "eFootball boomt", so Dr. Koch. "Viele Jugendliche spielen vor oder nach dem Training auf dem Rasen an der Konsole Fußball, andere entdecken über diesen Weg ihre Leidenschaft für den Sport und wollen es selbst aktiv im Verein ausprobieren. Dem BFV geht es darum, noch mehr Menschen für den Fußball zu gewinnen und schlägt dabei bewusst auch andere Wege ein. Wir halten es für richtig und gut, wenn wir uns als Verband dem Thema aktiv widmen und dabei auch die Gamer-Szene direkt ansprechen."

Noch lange nicht am Ende

Die Website soll "zentraler Ankerpunkt für alle eFootball-Aktivitäten des BFV sein", heißt es seitens des Verbandes. "Wir haben das Thema sehr frühzeitig angepackt und sind einen wesentlichen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ende", unterstreicht Koch. Neben dem Portal will der BFV noch weitere Säulen aufstellen. Eine davon wird der BFV eSports Cup 2019 powered by M-net sein. Erneut konnte der Verband den Telekommunikations-Dienstleister M-net als Partner gewinnen. Das Duo richtete schon den ersten Cup zusammen aus. "Dass wir beide den Weg gemeinsam weitergehen und mit dem Launch des Hubs binnen kürzester Zeit als erster Landesverband überhaupt an den Start gehen, freut uns ganz besonders und beweist die enorme Schlagzahl, die beide Seiten dem Thema widmen. Wir freuen uns auf ganz viele weitere spannende Projekte", so Koch über die erneute Zusammenarbeit. Auch der YouTuber Hansus hatte die letzten beiden Jahre mit M-net im Bereich eSport zusammengearbeitet und war jetzt auch bei dieser Ankündigung als Moderator dabei.

FIFA-Cup und Talentförderung

BFV-Präsident Dr. Rainer Koch (li.) und Wolfgang Wallauer, Leiter des Privatkundengeschäfts bei M-net eröffnen das neue Portal.
BFV-Präsident Dr. Rainer Koch (li.) und Wolfgang Wallauer, Leiter des Privatkundengeschäfts bei M-net eröffnen das neue Portal.
© BFVZoomansicht

Ab dem 17. Dezember geht es mit der ersten Qualifikationsrunde des BFV eSports Cups 2019 powered by M-net los. Gespielt wird FIFA 19 auf der Playstation 4. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Weitere drei Vorausscheidungen folgen jeweils monatlich bis März 2019. Die Playoff-Runden finden danach statt, bevor dann im Juni 2019 in der bayerischen Landeshauptstadt der beste FIFA-Spieler gekürt wird. Dem Gewinner winkt unter anderem ein eintägiges Trainingslager mit einem bekannten FIFA-Profi sowie VIP-Tickets für ein Heimspiel des FC Bayern München.

Des Weiteren will der BFV einen ausschließlich für die bayerischen Vereine ausgeschriebenen Pokalwettbewerb austragen. Hinzu soll es für die Talentförderung etwaige Angebote von Camps für bayerische Klubs und die gezielte Nachwuchsförderung durch Experten aus der Gamer-Szene geben.

Alle weiteren Infos findet Ihr auf der offiziellen BFV eSports Website.

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