Entwicklung des eSport vorantreiben

Galatasaray nimmt Shooter ins eSport-Profil auf

von Nicole Lange am 21.06.2018 um 14:34

Galatasaray Istanbul hat sich im FIFA-eSport bereits etabliert. Jetzt will der türkische Erstligist auch für einen Online First Person Shooter ein Team aufbauen. Zula soll der auserwählte Titel sein, für den Verein und Entwickler ein Preisgeld von 3,5 Millionen türkische Lira ausgerufen haben.

Galatasaray Istanbul nimmt mit Zula einen neuen eSport-Titel ins Portfolio auf.
Galatasaray Istanbul nimmt mit Zula einen neuen eSport-Titel ins Portfolio auf.
© GalatasarayZoomansicht

Zula ist vorwiegend in der Türkei bekannt. Das Spiel wurde dort von der Firma InGameGroup entwickelt und kann in der Türkei auch die meisten Spieler vorweisen. Mit der neuen Kooperation zwischen dem türkischen Rekordmeister und der Entwicklerfirma soll sich das ändern und das Spiel einer breiteren Masse bekannt gemacht werden. Im Zuge dessen wird es auch eine neue eSport Liga geben, die Zula-Süper Lig, in der Galatasaray Istanbul ein Team stellen wird.

Des Weiteren wird es noch den Zula-International Cup und die Zula-Weltmeisterschaft geben. In erster Linie scheint das Spiel vorwiegend als Marketing-Tool zu dienen, denn die Gewinnerwartungen in Höhe von einer Million türkischen Lira pro Monat sprechen eine deutliche Sprache. Genau diese Summe gibt Galatasarays eSport-Verantwortliche Erol Özmand?rac? in der Pressekonferenz an und macht gleichzeitig klar, dass der eSport im Fußball immer wichtiger wird.

Dass Galatasaray sich jetzt für einen Shooter entschieden hat, ist durchaus ungewöhnlich für einen Fußballverein. Bisher hatte sich nur der FC Kopenhagen mit Counter-Strike: Global Offensive an dieses Thema herangetraut.

Laut der InGameGroup wird Zula von 15 Millionen Spielern in mehr als 100 Ländern gespielt. Für beide Parteien soll die Zusammenarbeit daher nicht nur zur Zielgruppenerweiterung dienen, sondern auch längerfristig den eSport in der Türkei stärken. Um das weiter voranzutreiben, will die InGameGroup zwei eSport-Zentralen in Istanbul errichten. Özmandiraci sieht aber auch die anderen Vereine in der Pflicht und fordert eine umfassende eSport-Erweiterung in der Türkei.

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