ESBD-Präsident Hans Jagnow im Gespräch

German Esports Summit verbindet eSport und Sport

von Kristin Banse am 24.04.2018 um 16:24

Am Donnerstag (26. April) dreht sich in Berlin alles um den virtuellen Sport: Auf dem German Esports Summit (GES) treffen sich Vertreter der Szene und diskutieren über die Zukunft des eSports. Was Besucher erwarten können und ob die Veranstaltung bald häufiger stattfinden wird, verrät uns Hans Jagnow, ESBD-Präsident und Mitorganisator des GES.

Hans Jagnow ist Präsident des Esport Bund Deutschland und (ESBD) und hat den German Esports Summit mitorganisiert.
Hans Jagnow ist Präsident des Esport Bund Deutschland und (ESBD) und hat den German Esports Summit mitorganisiert.
© Maria ManneckZoomansicht

Die gamesweekberlin ist bereits in vollem Gange. Seit Montag wird in der Berliner Holzmarktstraße eine Woche lang die internationale Gaming-Szene mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen zelebriert. Auch der eSport ist ein großer Teil des Events und erhält am Donnerstag sogar einen eigenen Kongress.

Organisiert vom eSport-Bund Deutschland (ESBD) in Kooperation mit Freaks 4U Gaming treffen sich beim German Esports Summit wichtige Szenen-Vertreter, um über den aktuellen Stand und die Zukunft des eSport zu diskutieren. Mit dabei ist unter anderem der ehemalige League of Legends-Profi Maurice 'Amazing' Stückenschneider und auch Thorsten Zippan von kicker eSport wird Teil des Panels "Die Zukunft des eSports in Deutschland" sein. Wie die Sprecher ausgewählt wurden und was sonst noch auf dem Kongress wartet, erklärt uns Hans Jagnow, Präsident des ESBD und Mitorganisator des Events.

kicker eSport: Wie kamen Sie auf die Idee, einen German Esports Summit zu veranstalten?
Hans Jagnow: Als sich der eSport-Bund Deutschland im letzten Jahr gegründet hat, war eines unserer ersten und vordringlichen Ziele, die Debatte und den Dialog in Deutschland um eSport voranzubringen und ihn fachlich zu fundieren. So darf man auch den German Esports Summit verstehen: ein Dialogformat, das verschiedene sport-gesellschaftliche Interessenvertreter miteinander ins Gespräch bringt.
kicker eSport: Und welche Themen werden im Fokus stehen?
Jagnow: Wir haben eine ganze Bandbreite an Themen, die aktuell die Welt im und um den eSport interessieren. Wir wollen erörtern, wie die gestalterische Zukunft aussieht, was beispielsweise die Pläne zu eSport im Koalitionsvertrag angeht, wie große Sportvereine eSport und traditionellen Sport miteinander verknüpfen, aber auch, wie wir eSport in der Breite und in den Regionen verankert bekommen. Dazu kommen Fachthemen aus Trainingsgestaltung und zu juristischen Fragen.

kicker eSport: Wie haben Sie die Sprecher ausgewählt?
Jagnow: Wichtig war für uns, nicht eSport und Sport und Gesellschaft aneinander vorbeidiskutieren zu lassen. Unsere Rednerinnen und Redner kommen darum aus den unterschiedlichsten Bereichen, die sich mit eSport neu befassen oder in ihm schon seit Jahren verankert sind. Knapp 20 Expertinnen und Experten führen die Welten zusammen.
kicker eSport: Was erwarten Sie sich von dem GES?
Jagnow: Gute Gespräche, neue Gesichter und spannende Vorträge!
kicker eSport: Und was können Besucher erwarten?
Jagnow: Genau das. Das Netzwerk, das unsere Mitglieder bilden, ist einzigartig im eSport und der fachliche Input kann zu einem tieferen Verständnis von eSport und das, was ihn im Kern ausmacht, beitragen. Und ganze neue Ideen inspirieren. Immerhin ist der German Esports Summit eine Zukunftstagung.
kicker eSport: Können Sie sich vorstellen, den German Esports Summit regelmäßig zu veranstalten?
Jagnow: Der German Esports Summit ist für uns als Verband die erste große Veranstaltung. Wir werden sehen, wie sie läuft, aber die hohen Anmeldezahlen geben uns in unseren Erwartungen recht. Wenn alles nach Plan läuft, können wir uns eine jährliche Tagung im Rahmen der gamesweekberlin sehr gut vorstellen, hier passt einfach alles.

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