Vier ikonische Karten bekommen Nerfs

Hearthstone: Das Ende von "Käpt'n Glubschauge"

von Holm Kräusche am 07.02.2018 um 13:47

Am Dienstag gab Spieleentwickler Blizzard Entertainment einschneidende Änderungen für die Spielmechaniken seines Kartenspiels Hearthstone bekannt. Vier der am häufigsten vertretenen Karten erhielten deutliche Abschwächungen. Das dürfte die künftigen Deckzusammenstellungen maßgeblich beeinflussen.

Mit dem ersten Update des Jahres schraubt Blizzard am Meta und schwächt vier wichtige Karten ab.
Mit dem ersten Update des Jahres schraubt Blizzard am Meta und schwächt vier wichtige Karten ab.
© kicker eSport/BlizzardZoomansicht

Im ersten Update des Jahres nimmt sich Blizzard vier starker Karten an und schwächt sie. "Knochenross", "Katakombenkriecher", "Käpt'n Glubschauge" und "Raza der Gefesselte" nahmen im bisherigen Meta dominante Rollen ein und definierten ganze Decktypen. Gerade die neutralen Karten kamen in vielen Decks vor. Hier sind die Änderungen kurz zusammengefasst:

Knochenross
Das "Knochenross" bietet für sieben Mana eine 5/5-Kreatur und verstärkt zusätzlich einen anderen Diener mit 4/4 und Spott. Die ohnehin schon starke Karte konnte nach Blizzards Auffassung zu früh gespielt werden, deswegen kostet sie nun acht statt der bisherigen sieben Mana. Das soll Gegnern größere Chancen geben, passende Antworten aus der Hand spielen zu können.

Katakombenkriecher
Im besten Falle war es möglich, zwei dieser 5/5-Kreaturen kostenlos um den fünften Zug herum zu spielen. Darauf zu regieren war äußerst schwer, außerdem ist der Kriecher eine neutrale Karte und konnte in jedem Deck gespielt werden. Blizzard setzt den Angriff der Kreatur mit dem neuen Update auf zwei herunter. Damit bleibt der Kriecher nach wie vor eine schnelle Hilfe in der Not, stellt den Gegner aber nicht mehr vor unlösbare Probleme.

Käpt'n Glubschauge
Der Pirat kam als neutrale Karte in nahezu allen aggressiven Decks vor. Alles was ein Spieler brauchte, war ein anderer Pirat, dann stürmte der Käpt'n aus dem Deck aufs Feld und konnte mithilfe von Ansturm sofort angreifen. Mit dem Update fliegt die ikonische Karte nun allerdings aus der Standardrotation und wird für den Wilden Modus abgeschwächt: Ansturm ist raus. Das soll Spielern mehr Flexibilität im Deckaufbau bieten.

Raza der Gefesselte
Der Highlander-Priest war ein Muss für jeden Profispieler. Diese Deckzusammenstellung wird um die Kombination aus Raza und Anduin dem Schattenhäscher aufgebaut. Ab Zug 5 war es möglich, die eigene Heldenfähigkeit für null Mana einzusetzen. Blizzard fand, dass Sieg oder Niederlage für den Gegner zu sehr davon abhing, ob Raza wirklich bis zum Zug fünf gezogen wurde und schwächt diese Karte: Nun kostet die Heldenfähigkeit ein statt null Mana.

Sobald die Änderungen ab 1. März in Kraft treten, können Spieler diese vier Karten für die volle Menge Staub entzaubern.

Gewerteter Modus
Auch am gewerteten Modus schraubt Blizzard. Bald sollen Topspieler nicht mehr gezwungen sein, sich von den unteren Rängen nach oben zu spielen und auf dem Weg Freizeitspieler ohne Chance zu besiegen. Zukünftig wird jeder zum Start einer neuen Saison vier Ränge unter seinen höchst erreichten zurückgestuft, ein Topspieler würde entsprechend bei Rang 4 beginnen. Zusätzlich haben nun alle Ränge fünf Sterne, also bringen fünf Siege den Rangaufstieg. Bei Niederlagen verliert Ihr allerdings nach wie vor einen Stern.

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