Das Rennen um den Titel

Overwatch League: Wer stoppt Seoul Dynasty?

von Kristin Banse am 03.01.2018 um 14:05

In genau einer Woche ist es soweit: Die erste Saison der Overwatch League (OWL) beginnt. Sieben Monate lang kämpfen die besten Overwatch League-Teams der Welt um den Titel. Doch schon jetzt zeichnen sich große Skill-Unterschiede zwischen den Teams ab.

Zwölf Teams spielen in sieben Monaten um den Titel der Overwatch League.
Zwölf Teams spielen in sieben Monaten um den Titel der Overwatch League.
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Die Pre-Season gab Anfang Dezember bereits einen Vorgeschmack auf das, was die Fans ab dem 10. Januar erwartet. Elf der zwölf Teams traten in jeweils zwei Showmatches gegeneinander an und lieferten sich ein erstes Kräftemessen - nur eine Mannschaft konnte nicht dabei sein: Philadelphia Fusion sagte die Teilnahme an der Pre-Season aufgrund von "logistischer" Gründe ab, sodass Seoul Dynasty drei Mal antrat. Schlecht tat es den elf Südkoreanern aber nicht. Sie gewannen nicht nur ziemlich eindeutig gegen Shanghai Dragons und New York Excelsior, sondern bezwangen auch die Houston Outlaws.

Taktisch überlegen

Seoul Dynasty spielte sich damit an die Spitze der Pre-Season-Rangliste und bewies eine taktische Überlegenheit, wie keine andere Mannschaft sie besitzt. Das Team nahm stets die Partie in die Hand, schien strategisch flexibel und konnte sich den unterschiedlichen Situationen anpassen - Fähigkeiten, die Seoul Dynasty auch den ersten Platz in der regulären Saison bringen könnten.

Dallas Fuel: Das All-Star-Team

Nicht nur Seoul Dynasty trumpfte während der Pre-Season groß auf. Dallas Fuel konnte ebenfalls das eigene Können unter Beweis stellen. Die Mannschaft setzt auf ein All-Star-Line-Up mit Spielern wie Félix 'xQc' Lengyel oder Brandon 'Seagull' Larned. Beide Spiele gewann Dallas Fuel im Dezember und bewies ebenfalls ein großes strategisches Wissen, das sie zu einem der Titelfavoriten der Overwatch League macht.

Florida Mayhem und der Kampf mit dem eigenen Kader

Allerdings gab es während der Pre-Season auch einige Enttäuschungen. Die größte war vermutlich Florida Mayhem. Das Team rund um den Schweden Kevyn 'TviQ' Lindström verlor seine zwei Spiele und hatte vor allem mit der eigenen Aufstellung zu kämpfen. Die meisten Mannschaften verpflichteten zwischen acht und elf Spieler, mindestens muss ein Kader aber sechs Leute aufweisen.

So ist es bei Florida und damit mangelt es dem Team vor allem an strategischen Wechelmöglichkeiten. Das ruinierte Florida Mayhem bereits die Pre-Season und könnte der Organisation auch in der regulären Saison teuer zu stehen kommen. Transfers und Neuverpflichtungen dürfen Mannschaften nämlich nur in bestimmten Perioden vornehmen. Die Nächste beginnt erst wieder am 11. Februar. Bis dahin muss der kleine Kader alle Finessen auspacken, die er im Gepäck hat.

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