Mehr Unterhaltung für die Fans

Twitch und Schalke - Das steckt hinter der Partnerschaft

von Christian Mittweg am 13.11.2017 um 20:23

Schalke 04 Esports arbeitet zukünftig mit dem Streaming-Giganten Twitch zusammen. Die Königsblauen wollen hierzu Live-Inhalte produzieren und so die eigene Fanbase mit kreativen Formaten weiter ausbauen. Tim Reichert, der Chief Gaming Officer beim FC Schalke, spricht mit uns über die Pläne der Knappen.

Schalke hat sich mit dem Streaming-Portal Twitch zusammengetan, um neue Inhalte zu produzieren.
Schalke hat sich mit dem Streaming-Portal Twitch zusammengetan, um neue Inhalte zu produzieren.
© kicker eSportZoomansicht

Livestreams bieten den Fans die Chance, über die Schulter ihres Lieblingsprofis zu schauen, von ihnen zu lernen und die Persönlichkeiten der Spieler noch genauer kennenzulernen. Das freut nicht nur die Zuschauer, sondern ist auch für die Profis von entscheidendem Wert. Das weiß auch Tim Reichert vom FC Schalke 04: "Wie auch im klassischen Fußball wollen wir die Interaktion zwischen Spielern und Fans stärken, gleichzeitig aber auch langfristige Spielerkarrieren fördern." Deswegen wird in den Live-Streams nicht nur der Verein beworben. "Twitch hilft den Spielern dabei, eine sehr enge und interaktive Bindung zu unseren Fans aufzubauen, zu pflegen und somit auch ihre eigene Fanbase zu vergrößern", hieß es dementsprechend auch von Reichert gegenüber kicker eSport.

Durch die Partnerschaft ist Schalke 04 Esports zukünftig exklusiv bei Twitch zu sehen. Livestreams auf anderen Plattformen sind während der Vertragsdauer ausgeschlossen. Die privaten YouTube-Kanäle der Spieler leiden hingegen nicht. Die Profis dürfen weiterhin Videos hochladen und außerhalb von Twitch aktiv sein. Im Gegenzug für die Exklusivität erhält Schalke zusätzlich zu einer finanziellen Vergütung Unterstützung bei der Produktion zukünftiger Livestreams.

Reichweite spricht für Twitch

Als Partner für Livestreams kamen auf Schalke mehrere Plattformen in Frage. Twitch, YouTube, Hitbox - Die Auswahl war groß. Laut Reichert war die Entscheidung dennoch eindeutig: "Nach ausführlichen Gesprächen mit verschiedenen Anbietern sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es für uns keine bessere Plattform gibt als Twitch." Hauptargument war dabei die Größe des Portals: "Uns hilft natürlich die enorme Reichweite von Twitch, um unseren Content möglichst vielen Menschen zu zeigen. Des Weiteren spielen die Monetarisierungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle." Eine große Überraschung ist das nicht. In Nordamerika und Europa zieht kein Livestreaming-Portal mehr Zuschauer an und hat so viele Partnerschaften mit eSport-Teams wie Twitch.

"Kreativität gefragt"

In der offiziellen Meldung verspricht Schalke mehrere neue Formate, auf die sich die Fans der Knappen freuen dürfen. Genaue Angaben zu den Inhalten konnte Schalke auf Anfrage aber noch nicht preisgeben: "Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck daran, neue Formate zu kreieren und zu testen. Dies geschieht in Kooperation mit Twitch. Priorität hat für uns, Live Content zu produzieren, der unterhält. Hier ist Kreativität gefragt." Eines ist für die Verantwortlichen aber schon jetzt klar: "Geplant ist, die Frequenz des Live-Contents deutlich zu erhöhen." Gleichzeitig bittet Reichert um Verständnis, da die Inhalte nur nach Verfügbarkeit der Spieler produziert werden können. Sobald es aber soweit ist, hofft Reichert "die Live-Inhalte unserer Spieler direkt ins Wohnzimmer der Fans zu bringen".

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