Das steckt hinter dem Titel

PUBG: Der Aufsteiger der eSport-Szene

von Kristin Banse am 25.10.2017 um 08:55

Wie aus dem Nichts erhob sich Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) Anfang des Jahres aus den unendlichen Weiten des Multiplayer-Genres und wurde quasi über Nacht zu einem der erfolgreichsten Videospiele des Jahres. Auch im eSport will Entwickler Bluehole den Titel nun etablieren. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Gerade einmal ein Jahr ist PUBG alt und schon einer der erfolgreichsten Titel 2017.
Gerade einmal ein Jahr ist PUBG alt und schon einer der erfolgreichsten Titel 2017.
© BlueholeZoomansicht

Der Survival-Shooter bricht regelmäßig die selbst aufgestellten Rekorde bezüglich Spieler- und Zuschauerzahlen. Laut der Statistikseite SteamCharts spielten am 14. Oktober 2,28 Millionen Leute gleichzeitig PUBG. Damit brach der Multiplayer-Titel sogar die Rekorde von Counter-Strike: Global Offensive (850.000) und Dota 2 (1,3 Millionen) - und das obwohl PUBG offiziell noch gar nicht erschienen ist. Seit März 2017 ist das Spiel zwar auf Steam verfügbar, aber nur als Early Access-Version.

Das Spielprinzip

Der Erfolg von PUBG lässt sich vor allem auf das simple Prinzip zurückführen: Spieler erstellen sich einen Charakter und springen dann aus einem Flugzeug in die offene Welt. Gegen bis zu 99 andere Teilnehmer gilt es sich dann zu beweisen: Dafür müssen Kleidung, Waffen und Fahrzeuge gesammelt werden. Denn zu Beginn des Spiels bleiben Euch nur Eure bloßen Hände. Zusätzlich verringert sich regelmäßig der Radius der Karte: Solltet Ihr Euch außerhalb der markierten Zone befinden, verliert ihr Lebenspunkte und sinken diese auf null, ist das Spiel für Euch vorbei. Dadurch dauern manche Partien gerade einmal wenige Minuten. Schafft Ihr es jedoch unter die letzten Hinterbliebenen, kann ein Match auch schon mal bis zu einer Stunde beanspruchen.

Von Null auf Hundert

Das simple Spielprinzip scheint so gut anzukommen, dass sich die Anzahl der Spieler im Vergleich zum September nicht nur verdreifacht hat. Auch bekannte eSport-Organisationen wie Team SoloMid und Team Liquid haben schon Profis unter Vertrag. Tim Reichert, Chief Gaming Officer beim FC Schalke, gibt sich bezüglich des Shooters eher vorsichtiger: "Es kommen immer wieder mal neue Spiele wie PUBG hinzu. Ob sich der Titel aber auch längerfristig in den Top-Games halten kann, sei dahingestellt. Da müssen wir erst einmal die Zukunft abwarten."

In der Mitte des eSport angekommen

350.000 US-Dollar gab es beim PUBG-Turnier auf der gamescom zu holen.
350.000 US-Dollar gab es beim PUBG-Turnier auf der gamescom zu holen.
© ESL / Helena KristianssonZoomansicht

Dass der Titel zumindest in der Mitte des eSport angekommen ist, steht außer Frage: Auf der gamescom im August fand das erste Offline-Turnier statt und versprach ein Preisgeld von insgesamt 350.000 US-Dollar. Über 200.000 Zuschauer hatte der Stream im Durchschnitt und damit ist noch lange nicht Schluss: Denn bereits auf der IEM in Oakland findet im November das nächste große Offline-Turnier statt. 200.000 US-Dollar gibt es diesmal zu holen und auch große Teams wie Evil Geniuses und Cloud9 sind dabei.

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