eSportler spenden an gemeinnützige Organisationen

50.000 Euro Preisgeld: Fußball für einen guten Zweck

von Kristin Banse am 12.07.2017 um 14:31

SK Gaming gegen Virtus.Pro: Was im ersten Moment nach einer typischen Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO)-Partie klingt, ereignete sich am vergangenen Montag - jedoch auf dem Fußballfeld.

Am vergangenen Montag trafen SK Gaming und Virtus.Pro auf dem Fußballfeld aufeinander.
Am vergangenen Montag trafen SK Gaming und Virtus.Pro auf dem Fußballfeld aufeinander.
© CybersportZoomansicht

Dass die Brasilianer von SK Gaming leidenschaftliche Fußballer sind, ist schon lange bekannt. Immer wieder posten die CS:GO-Profis Bilder vom gemeinsamen Kicken oder laden sogar Fans zum Mitspielen ein. Diese Information drang auch bis nach Polen durch, dass zeigte Virtus.Pro-Spieler Jaroslaw 'pashaBiceps' Jarzabkowski, als er SK Gaming zu einer Partie Fußball herausforderte. Beide Mannschaften waren am Wochenende bei der ESL One in Köln und trugen kurzerhand am Montag nach dem Finale das Fußballspiel aus.

Während SK Gaming mit dem eigenen CS:GO-Team, den Ersatzspielern und Managing Director Alexander Müller antrat, stellte Virtus.Pro neben den CS:GO-Profis und Coach auch den LoL-Spieler Ivan 'Paranoia' Tipuhov ein. Als Austragungsort wählten die Organisationen die Heimat des 1. FC Köln - das Rhein-Energie-Stadion.

Deutsch-Brasilianische Verbundenheit

Es ging den Mannschaften aber nicht nur um den Spaß am Spiel: Das Match versprach ein Preisgeld von 50.000 US-Dollar. Wenn sich auch Virtus.Pro in der 13. Minute in Führung schoss, bewies SK Gaming, dass sie nicht nur in Counter-Strike zur Zeit die Besten sind. Mit einem 5:4-Endstand strich die Mannschaft nicht nur den Sieg, sondern auch das Preisgeld ein. Wie Epitácio 'TACO' de Melo hinterher bekanntgab, spendet die Organisation 50 Prozent an eine gemeinnützige Organisation aus Deutschland, die anderen 50 Prozent gingen an eine Organisation aus Brasilien.

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