Wahlprogramm mit eSport-Unterpunkt

SPD will sich für den eSport in Deutschland einsetzen

von Kristin Banse am 24.05.2017 um 14:24

Von der Bundestagswahl im September könnte nun auch der eSport profitieren: Nach Piraten und FDP setzen sich immer mehr Parteien für die Förderung des elektronischen Wettbewerbs in Deutschland ein - so nun auch die SPD.

Nun hat auch die SPD den eSport mit in ihr Parteiprogramm aufgenommen.
Nun hat auch die SPD den eSport mit in ihr Parteiprogramm aufgenommen.
© kicker eSportZoomansicht

Bisher hatte die deutsche Politik so ihre Probleme mit dem eSport: Bereits im Mai 2016 reichte die Piratenpartei im Abgeordnetenhaus in Berlin einen Antrag ein und forderte dort die bundesweite Anerkennung als Sportart. Der Antrag wurde nicht nur von Politikern belächelt, sondern auch nach wenigen Wochen abgelehnt. Es fehle einfach die körperliche Betätigung, hieß es damals.

Dass sich langsam auch andere Parteien mit der Thematik befassen, zeigte sich spätestens, als sich die FDP Fraktion Hamburg Ende 2016 für die Förderung von eSport einsetzte. Die SPD hingegen lud im April 2017 zu einer Diskussionsveranstaltung über den elektronischen Wettbewerb ein. Dort diskutierten Vertreter der ESL, des FC Schalke 04 und des DOSBs über die deutsche Szene und das Potenzial des eSports.

Bessere Rahmenbedingungen für die deutsche Szene?

Die SPD scheint überzeugt. Im neuen Parteiprogramm, passend zur bevorstehenden Bundestagswahl, findet nämlich auch der eSport Platz: In der Kategorie Sport schreiben die Sozialdemokraten folgendes: "Wir erkennen die wachsende Bedeutung der eSport-Landschaft in Deutschland an. Wir werden prüfen, ob und wie wir die Rahmenbedingungen für den eSport verbessern können." Was das nun genau bedeuten soll, ist aber noch unklar.

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