Blizzard kündigt zweite Liga für Overwatch an

Overwatch Contenders: 50.000 US-Dollar für Nachwuchstalente

von Kristin Banse am 24.05.2017 um 14:16

Blizzard Entertainment hat anscheinend Großes mit seiner neuesten Schöpfung vor: Nachdem die US-amerikanische Spieleschmiede schon mit der Overwatch League eine Profi-Liga für den Shooter vorstellte, bekommen mit Overwatch Contenders nun auch Nachwuchstalente eine Chance sich zu beweisen.

Overwatch Contenders heißt die neue Liga, die Nachwuchstalenten in Overwatch eine Chance bieten soll.
Overwatch Contenders heißt die neue Liga, die Nachwuchstalenten in Overwatch eine Chance bieten soll.
© Blizzard EntertainmentZoomansicht

Die professionelle eSport-Liga wird nicht nur in Nordamerika nach den besten Overwatch-Spezialisten suchen, auch europäische Fans dürfen sich über einen Ableger freuen. Bereits am 3. Juni soll Saison Zero der Overwatch Contenders starten und die Community knapp vier Wochen lang mit spannenden Spielen versorgen.

In Europa geht es erst am 10. und 11. Juni mit den offenen Qualifikationsturnieren los: Diese werden für alle zugänglich sein und im Single Elimination-Modus ausgetragen. Nur die besten 16 Teams schaffen es letztlich, sich für die Gruppenphase zu qualifizieren. Diese wiederum wird am 18. und 25. Juni ausgetragen. In Vierergruppen müssen sich dann die Mannschaften beweisen, um es unter die letzten acht Teams zu schaffen, die in die Playoffs am 2. Juli vorrücken.

Kritik von Profis und Community vorprogrammiert

Das Turnier wird ausschließlich online ausgespielt. Die Gewinner erwartet aber nicht nur ein Preisgeld von insgesamt 50.000 US-Dollar, sondern auch eine Einladung zur ersten offiziellen Saison der Overwatch Contenders. Schon jetzt stellt Blizzard hier ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar in Aussicht.

Ein Blick ins Regelwerk bereitet den meisten Spielern dennoch leichte Bauchschmerzen: Die gespielten Karten werden von Blizzard selbst ausgewählt. Eigentlich ist es im eSport üblich, dass dies von den Profis entschieden wird - bestes Beispiel dafür sind StarCraft II und Counter-Strike: Global Offensive.

Schon in vorherigen Turnieren legte Blizzard dies selbst fest und stieß auf heftige Kritik von Profis und Community. Die fehlende Entscheidungsfreiheit sorgt vor allem für mangelnde Spieltiefe, da Teams normalerweise die Kartenauswahl für ihren Vorteil nutzen oder bewusst Gegner unter Druck setzen.

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