Trotz deutlicher Kritik von Präsident Hoeneß

Rummenigge: FC Bayern prüft Einstieg in den eSport

von sid/las am 31.01.2019 um 18:22

Der FC Bayern prüft, nun doch in den eSport einzusteigen. "Wir haben da jetzt eine offensivere Haltung eingenommen. Wir haben eine Analyse vorgenommen, die wir demnächst auch innerhalb des Vorstands diskutieren und besprechen werden, ob wir uns diesem Thema nicht doch nähern, weil es aus wirtschaftlichen Zukunftsgedanken interessant werden könnte", sagte Karl-Heinz Rummenigge auf der SPOBIS am Donnerstag in Düsseldorf.

Karl-Heinz Rummenigge
Das Thema eSport wird neu diskutiert: Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.
© imagoZoomansicht

"Wir waren ursprünglich nicht dafür, weil uns diese Ballerspiele nicht so gefallen haben", sagte der Vorstandsvorsitzende weiter. Präsident Uli Hoeneß hatte eSport erst im August heftig kritisiert: "Junge Leute sollen Sport auf dem Trainingsplatz treiben. Es gibt beim FC Bayern auch Bestrebungen. Ich bin dagegen, stehe aber relativ allein da. Ich sehe ein großes Problem auf uns zukommen. Das darf auf keinen Fall olympisch werden." Und: "Es wäre totaler Schwachsinn, wenn der Staat nur einen Euro dazugeben würde." Ob eSport auch vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) anerkannt wird, ist nach wie vor ein kritisches Thema. Ebenfalls auf der SPOBIS hatte die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker erklärt, die Gespräche wieder aufgreifen und die bisher eisige Stimmung wieder etwas aufwärmen zu wollen.

Neben den Münchnern und Borussia Dortmund haben nur die Bundesligisten SC Freiburg, Fortuna Düsseldorf und TSG Hoffenheim bislang keine eSport-Abteilung. Die Ligakonkurrenten Schalke 04 und VfL Wolfsburg nehmen bislang eine Vorreiterrolle im Umgang mit eSport ein. Als einziges Team der Bundesliga sicherte sich Schalke für rund acht Millionen Euro eine Franchise-Lizenz für die League of Legends European Championship, Europas Top-Liga.

Im Gegensatz zur Fußball-Abteilung engagieren sich die Bayern-Basketballer mit ihrem Team "Bayern Ballers Gaming" im virtuellen Sport.

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7 Leserkommentare

Oscar-Mike
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01.02.2019 | 11:27

Peinlich

..mir neu, dass FIFA oder League of Legends neuerdings "Ballerspiele" sind.

Auch hier sieht ma[...]
PabloM
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01.02.2019 | 09:22

Hoeneß hat so recht

"Junge Leute sollen Sport auf dem Trainingsplatz treiben. Es gibt beim FC Bayern auch Bestrebungen. [...]
ChetBaker
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01.02.2019 | 09:21

Nur konsequent. Konzernen geht es um Geld, die Investoren wollen zufrieden gestellt werden. Wird jetzt [...]
kahero
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01.02.2019 | 01:55

Na also Hr. Rummeniggel ,

also doch Neuem aufgeschlossen . Es richt nach Money...
VGler
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01.02.2019 | 01:54

clevere Geschäftsleute

wittern so einen Braten ....

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