Blizzard verrät Pläne zur OWL

Overwatch League: Erstmals Heimspiele in der neuen Saison

von Lars Becker am 13.12.2018 um 11:18

Noch größer und spektakulärer soll die Overwatch League (OWL) in der kommenden Saison werden. Blizzard erklärte nun in einer Mitteilung, wie dieses Vorhaben gelingen soll.

Blizzard nimmt für die kommende Spielzeit einige Änderungen an der OWL vor.
Blizzard nimmt für die kommende Spielzeit einige Änderungen an der OWL vor.
© BlizzardZoomansicht

Ab dem 14. Februar geht das Overwatch-Spektakel mit der zweiten Saison der OWL weiter. 20 Mannschaften treten statt der bisherigen zwölf gegeneinander an. Zu den Neulingen gehören: Paris Eternal, Toronto Defiant, Washington Justice, Atlanta Reign, Guangzhou Charge, Hangzhou Spark sowie Chengdu Hunters und Vancouver Titans.

Trotz all der neu dazugekommenen Teams spielen die OWL-Profis aber weniger Matches als im vergangenen Jahr. 28 statt den bisherigen 40 Partien hat jeder Klub vor der Brust. Zuschauer können diese entweder über den Stream auf Twitch oder auf der Overwatch-Homepage ansehen. Für amerikanische Zuschauer besteht die Möglichkeit, ausgewählte Partien auf den Fernsehsendern ESPN, ABC und Disney XD zu verfolgen.

Neue Struktur

Neben der Eingliederung von vielen Neulingen macht Blizzard den Wettbewerb auch finanziell noch attraktiver. Das Preisgeld aus dem Vorjahr von 3,5 Millionen US-Dollar erhöht der Entwickler auf fünf Millionen. In der ersten Begegnung der neuen Spielzeit trifft der amtierende Champion London Spitfire gleich auf den Vizemeister Philadelphia Fusion. Ein richtiger Kracher zu Beginn der neuen Saison, die sich auch strukturell etwas verändert.

Die drei Finals werden wie gewohnt nach den jeweiligen Phasen ausgetragen. Acht Mannschaften qualifizieren sich für jeweiligen Finalspiele, darunter die beiden Divisionsbesten denn die OWL ist weiterhin aufgeteilt in eine Pacific und Atlantic Division. Dazu kommen die sechs Teams, die, unabhängig von ihrer Division, am meisten Punkte während der Phase gesammelt haben.

Für die Nachsaison mit den Playoffs um den Meistertitel qualifizieren sich laut Blizzard die beiden Divisionssieger direkt und, unabhängig von den Divisionen, die vier weitere Teams mit der höchsten Punkteausbeute. Von den Mannschaften auf dem siebten bis zwölften Platz können sich zwei zusätzliche über ein gesondertes Turnier qualifizieren. Diese acht Teams spielen dann in einem Turnierbaum mit Doppel-K.o.-Format. Dort geht es dann um den begehrten Titel.

Dallas erster Gastgeber

Überrascht hat Blizzard mit der Ankündigung, ab jetzt Heimspiele auszutragen. Diesen Wunsch hegte der Entwickler schon länger, schließlich basiert das ganze Liga-System auf Städten und den Bezug, den die Teams zu diesen haben. Allerdings haperte es zunächst an der Umsetzung, sodass alle Partien bisher in der Blizzard Arena in Los Angeles und das Finale in New York ausgespielt wurden. Jetzt scheint das US-amerikanische Unternehmen einen Weg gefunden zu haben, Heimspiele in den Ligabetrieb zu integrieren - wenn auch begrenzt.

Dallas Fuel, Atlanta Reign und Los Angeles Valiant sind die einzigen Klubs, die als Gastgeber eingeplant sind. Die Texaner von Dallas Fuel sind dabei die ersten, die ihre Heimspiele austragen. Am 27. und 28. April kommen die Chengdu Hunters, Hangzhou Spark, Houston Outlaws, London Spitfire, Paris Eternal, Los Angeles Valiant und Seoul Destiny in das Allen Event Center nach Nordtexas. Vom 6. Juli bis 7. Juli sowie vom 24. bis 25. August sind dann Atlanta Reign und Los Angeles Valiant an der Reihe.

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