Zeitplan und Final-Qualifikation im Blick

Overwatch League: Formatänderungen für Saison zwei

von Christian Mittweg am 10.10.2018 um 18:40

Blizzard hat den 14. Februar für den Start der zweiten Saison der Overwatch League bekanntgegeben. Gleichzeitig nimmt der Veranstalter erste Änderungen am Format vor, die sich auf zwei Kernpunkte konzentrieren: Den Zeitplan und die Qualifikation für die Phasenfinals sowie Playoffs.

Für die zweite Saison der Overwatch League hat sich Blizzard ein paar Neurungen ausgedacht.
Für die zweite Saison der Overwatch League hat sich Blizzard ein paar Neurungen ausgedacht.
© BlizzardZoomansicht

Die Overwatch League befindet sich auf den Spuren der großen amerikanischen Sportligen. Die Änderungen am Format geben diesbezüglich ein klares Bild ab. So wird das All-Star-Event beispielsweise in die Mitte der Saison verlegt, so wie es auch in NBA, MLS und MLB der Fall ist. Ebenso liegt nun ein größerer Fokus auf den Divisionen. Für die einzelnen Phasenfinals sowie die Playoffs sind nun das beste Team aus der Atlantic- und der Pacific-Region jeweils gesetzt. Die restlichen Plätze werden nach der Gesamttabelle aufgefüllt, so wie es in der ersten Saison der Fall war. Zudem gibt es nun noch einen weiteren Qualifikationsweg für die Playoffs: Teams auf den Plätzen sieben bis zwölf treten nach der regulären Saison in einem finalen Turnier gegeneinander an, an dessen Ende zwei weitere Mannschaften den Weg in die Playoffs machen. Das ist insbesondere für Teams im Mittelfeld der Liga eine neue Motivation, um am Saisonende noch mal Gas zu geben.

Wo sich die acht neuen Teams in den Divisionen einordnen, hat Blizzard bereits entschieden. Die Atlantic Division erhält Zuwachs aus Paris, Toronto, Washington D.C. und Atlanta. Vancouver, Chengdu, Guangzhou und Hangzhou treten der Pacific Division bei.

Blizzard verspricht Flexibilität

Eine weitere Änderung beschäftigt sich mit dem Zeitplan der Overwatch League: Blizzard will den Teams mehr Zeit geben, um in ihre Heimatstädte zu fahren und sich nach anstrengenden Partien zu regenerieren. Deswegen gibt es nun einen flexiblen Zeitplan, der es Mannschaften ermöglicht, auch mal eine Woche zu pausieren. Da jedes Team in fünf Wochen aber sieben Partien absolvieren muss, bleiben wohl nie sonderlich lange Auszeiten. Außerdem ist es noch fraglich, wie die Umsetzung aussehen wird. Tragen sich die Teams für die gewünschten Tage ein und hoffen dann auf eine nette Zuteilung oder zählt die erste Anmeldung? Es jedem Team recht zu machen, wird für Blizzard ein Ding der Unmöglichkeit sein. Dennoch ist es eine nette Geste in Richtung der Mannschaften.

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