Halbfinalniederlage gegen Team Gigantti

Angry Titans: Contenders "eine super Erfahrung"

von Lars Becker am 16.05.2018 um 13:20

Die aufstrebende deutsche eSport-Organisation Angry Titans ist in Blizzards Overwatch Contenders-Turnier im Halbfinale ausgeschieden. Trotz der 0:3-Niederlage zieht die Mannschaft positive Schlüsse. Die Serie hätte auch ganz anders verlaufen können, wie Trainer Christian Gutzelnig und Spieler Ludvig 'Luddee' Håkansson kicker eSport erzählten.

Hoch konzentriert: Die Angry Titans spielten im Halbfinale der Overwatch Contenders.
Hoch konzentriert: Die Angry Titans spielten im Halbfinale der Overwatch Contenders.
© BlizzardZoomansicht

"Es war sicherlich viel knapper, als das Ergebnis vermuten lässt", fasst Gutzelnig die Serie gegen Team Gigantti zusammen, die anstelle seiner Jungs das Endspiel erreichten. "Wir haben das Spiel am Anfang dominiert, aber in den entscheidenden Situationen wurden falsche Entscheidungen getroffen." Dem Gegner sei es gelungen, in genau diesen wichtigen Momenten immer die Oberhand zu behalten.

"Der Knackpunkt war, wie wir unsere ultimativen Fähigkeiten eingesetzt haben", ergänzt Support-Spieler 'Luddee'. Ein anderes Serienende wäre nach Ansicht des schwedischen Youngsters auch möglich gewesen. "Wir hätten auch mit Leichtigkeit bestimmte Kämpfe gewinnen können, wenn wir nur eine oder zwei Ultimates statt gleich drei oder vier auf einmal verbraucht hätten." So habe der Gegner im nächsten Anlauf leichteres Spiel gehabt. Auf zwei Karten kam es zudem jeweils zu einem letzten entscheidenden Kampf, der über Sieg und Niederlage entschied. "Sie haben diese Fights einfach besser gespielt", gesteht Håkansson.

Lehrreiches Ereignis

Momente wie diese waren der Grund dafür, dass die Angry Titans das Finale zwischen dem späteren Champion British Hurricane und Team Gigantti als Zuschauer verfolgen mussten. "Es hat die Spieler und auch mich natürlich sehr frustriert und enttäuscht, dass wir nicht einmal eine Map gewonnen haben, obwohl wir genauso alle drei hätten gewinnen können", sagt Gutzelnig.

Es war der erste gemeinsame Offline-Auftritt des derzeitigen Kaders, denn alle vorherigen Partien in dem Turnier fanden Online statt. "Es war eine super Erfahrung für alle Spieler", findet der Trainer. Daran ändert auch die schmerzliche Niederlage im Halbfinale nichts. Das Event sei insgesamt "sehr zufriedenstellend" gewesen. "Die Location in Polen war auch sehr cool und gut gemacht." Anfangs sei man noch ein wenig enttäuscht gewesen, dass es nicht wie in der Vorsaison nach Los Angeles ging. Aber: "Blizzard hat ein solides Event auf die Beine gestellt", so Gutzelnig. Für die noch sehr junge Organisation war es ein wichtiges Ereignis - trotz der Niederlage: "Auch wenn es im ersten Moment niederschmetternd war, wird jeder seine Lektion lernen."

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