Wechsel beim League of Legends-Team der Knappen

LoL: Schalke trennt sich von Manager

von Christian Mittweg am 04.04.2018 um 17:41

Es herrscht Umbruchstimmung auf Schalke. Nach einer durchwachsenen Saison in der League of Legends Championship Series (LCS) und Platz acht gibt es jetzt erste Personalwechsel. Der bisherige Head of eSport verlässt die Knappen, und auch ein Spieler wird ausgetauscht.

Hans Christian Dürr und Schalke 04 Esports gehen getrennte Wege.
Hans Christian Dürr und Schalke 04 Esports gehen getrennte Wege.
© Schalke 04 EsportsZoomansicht

"Hans Christian Dürr wird den FC Schalke 04 Esports verlassen", gab Schalkes Chief Gaming Officer Tim Reichert offiziell bekannt. Der erst im Winter zu den Knappen gewechselte Dürr geht aber nicht aufgrund des Saisonresultats. Dürr nahm laut eigener Aussage bereits im Dezember ein anderes Jobangebot an. Sein Abgang war daher abzusehen.

Dennoch sind die Verantwortlichen bei Schalke nicht zufrieden mit dem Ergebnis der vergangenen Spielzeit. "Sicherlich haben wir uns vom Spring Split mehr erhofft - insbesondere sportlich", sagt Reichert. Der Chief Gaming Officer bemängelt dabei vor allem die fehlende Konstanz. Verantwortlich dafür sind laut Schalke aber nicht nur die Spieler: "Im Endeffekt war es ein Problem des Zusammenspiels und alle Beteiligten sind an irgendeinem Punkt gescheitert. Das beinhaltet Spieler, Trainer und Angestellte." Deswegen kam Reichert zu dem Schluss: "Wir müssen handeln, wenn wir im Sommer eine Veränderung sehen wollen."

Einer weg, folgen weitere?

Als Folge der Saison hat sich Schalke entschieden, einen Wechsel auf der Jungle-Position vorzunehmen. Milo 'Pride' Wehnes geht und wird durch einen bisher noch unbekannten Spieler ersetzt. Dabei war es Schalke wichtig hervorzuheben, dass 'Pride' keineswegs für die Probleme des Teams verantwortlich war. Dieser Wechsel würde jedoch "am ehesten zu Erfolg führen". Eventuell bleibt es aber nicht dabei. Schalke schließt nicht aus, dass bis zum Start der Sommer-Saison noch weitere Wechsel folgen werden.

Die Knappen blicken nicht nur voller Wehmut auf die vergangene Saison zurück. Infrastruktur und Außendarstellung des eSport-Teams haben sich erheblich verbessert, hebt Reichert lobend hervor. Und auch aus sportlicher Sicht bleibt der CGO optimistisch: "Ich bin mir sicher, dass der vorgesehene Wechsel uns auf das Level bringt, welches wir uns schon für den Spring Split erhofft hatten." Das im November angepeilte Ziel, die Weltmeisterschaft, rückt aber erst einmal in den Hintergrund.

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