Main Event in Reichweite

LoL WM: Favoriten überstehen Härtetest

von Christian Mittweg am 25.09.2017 um 11:55

Am Samstag fiel der Startschuss zur Weltmeisterschaft in League of Legends. Das Main Event haben allerdings noch nicht alle Mannschaften erreicht. Vier Plätze sind noch frei und werden in der Play-In-Phase vergeben. Zwar hatten diverse Mannschaften eine Chance, gewonnen haben aber die Favoriten.

Team WE ließ den Konkurrenten vor heimischem Publikum keine Chance.
Team WE ließ den Konkurrenten vor heimischem Publikum keine Chance.
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Zur diesjährigen Weltmeisterschaft hat Riot Games eine Neuerung eingeführt: Die Play-In-Phase. Dabei handelt es sich um ein Vorturnier bei dem die letzten vier Teilnehmer der Gruppenphase bestimmt werden. Neben Hochkarätern wie Cloud9, Team WE und Fnatic treten aber auch zahlreiche Teams aus den Wildcard-Regionen an. Dazu zählt unter anderem die renommierte Organisation Gambit Gaming. Der russische Vertreter versetzte zu den eigenen Glanzzeiten sogar koreanischen Mannschaften in Angst und Schrecken. Dazu kam es am Wochenende aber nicht. Gambit fuhr in vier Aufeinandertreffen nicht einen Sieg ein und flog chancenlos raus. Die Konkurrenz von Lyon Gaming und vor allem Team WE war für die Traditionsmannschaft schlichtweg zu stark. Der chinesischen Heimmannschaft war an den ersten beiden Turniertagen allerdings auch kein Gegner gewachsen. Team WE siegte vier Mal und verwies Lyon Gaming damit klar auf den zweiten Platz. Beiden Mannschaften fehlt nun nur noch ein Sieg, um die Gruppenphase des Main Events zu erreichen.

Brasilianer kompensieren Ausrutscher

Mögliche Gegner für Team WE und Lyon Gaming sind Cloud9 und Team oNe. Die Teams aus Nordamerika und Brasilien gingen in ihrer Gruppe der Play-In-Phase als Sieger hervor, wobei Coud9 den ersten Platz belegte. Der Favorit aus Nordamerika ließ sich weder von den Dire Wolves, noch von Team oNe beeindrucken und gab nicht ein Spiel ab. Dementsprechend souverän erfolgte der Einzug in die nächste Runde. Zwischen den beiden anderen Vertretern entstand jedoch ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im direkten Duell am ersten Tag gewannen die Dire Wolves, am zweiten Tag Team oNe. Damit stand bei beiden Mannschaften jeweils ein Sieg auf dem Konto und es ging in den Tiebreaker. Dort hatte erneut das brasilianische Team die Nase vorn und warf die aufopferungsvoll kämpfenden Wölfe aus dem Turnier.

Welche Mannschaften in der nächsten Runde aufeinandertreffen, ist noch unklar. Erst wenn alle acht siegreichen Teams der Play-In-Phase feststehen, werden die finalen Duelle ausgelost, in denen die letzten Teilnehmer der Gruppenphase bestimmt werden. Sicher sind die Favoriten daher auch noch nicht.

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