Schalke Spieler nervös

LoL CS: Horrorstart für Paris Saint-Germain

von Kristin Banse am 19.06.2017 um 13:09

Am Sonntag fiel der Startschuss für die zweite europäische League of Legends (LoL)-Liga, die Challenger Series. Das Teilnehmerfeld ist auch in dieser Saison hochkarätig: Sowohl Schalke als auch Paris Saint-Germain kämpfen um den Aufstieg. Beide Mannschaften mussten in der ersten Woche jedoch einen Dämpfer hinnehmen.

Das LoL-Team von Paris Saint-Germain kassierte am ersten Spieltag eine Niederlage.
Das LoL-Team von Paris Saint-Germain kassierte am ersten Spieltag eine Niederlage.
© Paris Saint-GermainZoomansicht

Bereits das Auftaktspiel von Schalke gegen das neu gegründete Team Red Bulls versprach ein gewisses Maß an Spannung. Die Königsblauen verpflichteten zu Beginn der Saison drei neue Spieler, die sich im Vorfeld nur schwer einschätzen ließen. Red Bulls hingegen glänzte mit erfahrenen Spielern wie Raymond 'KaSing' Tsang oder Felix 'MagiFelix' Boström. Infolgedessen lieferte RB in der ersten Parte ein fast perfektes Spiel ab: Die Mannschaft spielte von der ersten Minute an stark auf und verlor über das gesamte Match nicht einen Turm. Nur einen einzigen Kill schafften die Schalker und mussten sich daher früh geschlagen geben. Im zweiten Spiel lief es deutlich besser für die Knappen. Schalke wirkte organisierter, was sie plötzlich zur ernstzunehmenden Konkurrenz machte. Auch wenn sich die Mannschaft immer wieder Fehler erlaubte und dadurch RB teilweise die Führung überließ, erzielte Schalke dennoch nach 47 Minuten den Ausgleich. "Im ersten Spiel waren wir echt nervös. Es war immerhin unser erstes kompetitives Match seit langem, also haben wir weit unter unseren Standards gespielt. Ihr könnt noch mehr erwarten!", twitterte Schalkes Mid-Laner Marc 'Caedrel' Robert nach der Partie.

Extreme Enttäuschung

Für Paris Saint-Germain verlief der Saisonstart deutlich schlimmer: Der Fußballklub musste sich gegen Absteiger Origin beweisen und enttäuschte auf ganzer Ebene. Origin trat mit einer Ersatzmannschaft an und schaffte es dennoch, die Franzosen zu besiegen. In der ersten Partie lag PSG zeitweise vorne, verspielte den Vorteil jedoch durch einfache Fehler gegen Ende des Matches. Auch die zweite Partie lief nicht besser: Wieder ein früher Vorteil für PSG, wieder gaben die Franzosen ihn aus der Hand. "Wir können unsere Leistungen des Trainings nicht unter Druck abrufen. Sehr enttäuschend", twitterte PSG-Coach Hadrien 'Hadrien' Forestier nach der 0:2-Niederlage. Von Paris Saint-Germain selbst hieß es hinterher: "Auf keinen Fall das Ergebnis, was wir erwartet haben. Glückwunsch an Origen!"

Der Verein wolle außerdem weiter an der eigenen Leistung arbeiten. In der nächsten Woche geht es für die Franzosen bereits gegen den nächsten LCS-Absteiger Giants Gaming. Spätestens dann müssen die ersten Resultate folgen, denn die Challenger Series besteht nur aus fünf Spieltagen.

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