Der neue Übungsmodus in League of Legends

LoL: Werde zum Meister des "Insec-Kick"

von Christian Mittweg am 15.02.2017 um 20:10

Es war ein langes Hin und Her, doch vor vier Monaten kündigte Riot Games schlussendlich an, dass eine Art Sandbox-Modus in League of Legends Einzug halten wird. Das ist nun geschehen, und der neue Übungsmodus ermöglicht seit dem 15. Januar allen Spielern ihre Fähigkeiten, nach Belieben zu trainieren. Mittlerweile konnte der Modus also gründlich getestet werden. Doch was erlaubt das neue Tool alles und wo sind die Grenzen?

Schwierige Kombinationen wie der "Insec-Kick" können im neuen Übungsmodus trainiert werden
Schwierige Kombinationen wie der "Insec-Kick" können im neuen Übungsmodus trainiert werden.
© Riot GamesZoomansicht

Alleine oder mit einem Bot könnt Ihr in der Kluft der Beschwörer Eure individuellen Fähigkeiten im Übungsmodus testen und trainieren. "Jeder von Bronze bis Challenger sollte den Wert eines Einzelspieler-Übungsmodus sehen, um Mechaniken und Kartenbewegungen zu üben." So können jetzt neue Champions und deren Fähigkeiten ebenso getestet werden wie das Training von komplizierten Kombos. Vor allem schwierige Mechaniken, wie der Umgang mit Gangplanks-Fässern oder ein Lee Sin "Insec-Kick", lassen sich jetzt problemlos üben. Denn die Abklingzeit aller Fähigkeiten und Beschwörungszauber kann auf Null gesetzt werden und auch das eigene Champion Level und die Gegenstände sind frei wählbar. So ist es zudem möglich, den Schaden seines Champions zu unterschiedlichen Punkten im Spiel zu ermitteln. Insbesondere, weil als Gegner Ziel-Dummys zur Verfügung stehen, bei denen die abgezogenen Lebenspunkte zu sehen sind.

Grenzen sind gesetzt

Wer jetzt aber unlimitierte Möglichkeiten erwartet, wird zumindest teilweise enttäuscht sein. Der Übungsmodus lässt noch einen grundsätzlichen Wunsch der Spielerschaft offen: eine Multiplayer-Funktion. Denn an Dummys und Bots einen "Insec-Kick" durchzuführen ist das Eine, dasselbe aber bei einem richtigen Spieler zu schaffen, etwas ganz Anderes. Auch das von Riot Games erwähnte Training für Kartenbewegungen würde im Team und mit menschlichen Gegnern viel mehr Sinn ergeben. Ob dieses Feature in Zukunft aber noch hinzugefügt wird, scheint aufgrund einer anderen Aussage im Statement von Riot Games fraglich: "Wir planen im Moment keinen Multiplayer-Modus für das Trainingstool."

Ein Dämpfer - vor allem für die Profi-Spieler. Mannschaften hätten ansonsten ihr Vorgehen in bestimmten Situationen, wie beispielsweise einen Baron-Kampf, gezielt üben und verbessern können. Trotzdem werden sich auch die eSportler über die neuen Trainingsmöglichkeiten freuen.

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