Vorschau auf das Mid Season Invitational

LoL MSI: Das Turnier der Meister

von Christian Mittweg am 02.05.2018 um 18:43

Beim Mid Season Invitational (MSI) treffen die Meister einer jeden Region aufeinander. Mit dabei ist auch Fnatic, das sich als europäischer Repräsentant der Fans in Berlin und Paris sicher sein kann. Doch bevor sich 'Rekkles' und Co. der schier übermächtigen Konkurrenz aus Korea und China stellen, sind erst einmal die anderen Teams dran.

Das Mid Season Invitational findet dieses Jahr erstmalig in Europa statt.
Das Mid Season Invitational findet dieses Jahr erstmalig in Europa statt.
© Riot GamesZoomansicht

Zum Turnierauftakt pausieren die Favoriten noch, denn vom 3. bis zum 9. Mai spielen einzig die zwölf Mannschaften der kleineren Regionen in der Vorrunde. Für zwei Teams winkt ein Platz in der Gruppenphase. Taiwans Meisterteam ist aber quasi schon gesetzt. Das Team Flash Wolves fährt zum dritten Mal zum MSI und ist bereits international erprobt. Aller Voraussicht nach sollte das Team daher mit Leichtigkeit in die Gruppenphase einziehen. Wer sich den zweiten Platz schnappt, ist hingegen noch völlig ungewiss.

Sobald zwei Gewinner ausgespielt wurden, geht es in die nächste Runde des Turniers. In der Gruppenphase treten die zwei Teilnehmer aus der Vorrunde gegen Team Liquid aus Nordamerika, Royal Never Give Up aus China, King-Zone DragonX aus Korea und Heimmannschaft Fnatic an. Die asiatische Konkurrenz ist dabei wie üblich bestens aufgestellt. Wenige Tage vor dem Auftakt gab der deutschen Experte und Ex-Profi Maurice 'Amazing' Stückenschneider im Interview mit kicker eSport daher wenig Grund zur Hoffnung. Seine Antwort zu den Chancen von Fnatic fiel so eindeutig wie knapp aus: "Schlecht."

Rückkehr zu alten Glanzzeiten

Vor zwei Jahren war Fnatic schon einmal beim MSI. Damals sahen die Einschätzungen ähnlich düster aus, doch Europas Rekordmeister übertraf alle Erwartungen und schied erst nach einem tapferen Kampf gegen SK Telekom raus. Dieses Jahr blickt die Mannschaft ebenfalls nach oben. King-Zone und Royal Never Give Up sind die Teams, die es zu schlagen gilt. Laut 'Amazing' geht Fnatic in diesen Begegnungen allerdings ihre größte Stärke ab: "Fnatic profitiert in Europa davon, dass sie individuell sehr großes Talent haben. Im internationalen Vergleich sollte das nicht so stark sein."

Stückenschneiders Statement ist vor allem mit Hinblick auf Martin 'Rekkles' Larsson von Bedeutung. Der AD-Carry ist Fnatics Schlüssel zum Sieg und wichtigster Akteur auf dem Feld. Larrson spielte in der vergangenen Saison jeden anderen europäischen AD-Carry an die Wand, doch nun wartet das Duell mit der internationalen Konkurrenz. Nach seiner eigenen Einschätzung hinkt er noch hinterher im Vergleich zu Royals 'Uzi' und King-Zones 'PraY'. Auch Team Liquids 'Doublelift' ist kein unbekannter Name. Es wird daher schwer für Fnatic, die Konkurrenz aus Nordamerika, China und Korea zu stoppen. Sollte dennoch ein Platz im Finale herausspringen, darf die Mannschaft das Turnier bereits als Erfolg werten.

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