E-League am 15. Februar gestartet

Australische FIFA 18-Liga nun Teil des FeWC

von Holm Kräusche am 15.02.2018 um 18:52

Die australische E-League wird Teil des FIFA eWorld Cups (FeWC). Das teilten EA SPORTS und der australische Fußballverband FAA am Donnerstagmorgen mit. Zeitgleich begann der Ableger der Hyundai A-League mit dem Betrieb und will ganz Australasien mit FIFA infizieren.

Die australische E-League nimmt ihren Betrieb auf und wird Teil der Global Series.
Die australische E-League nimmt ihren Betrieb auf und wird Teil der Global Series.
© Hyundai A-LeagueZoomansicht

Die E-League folgt damit der deutschen TAG Heuer Virtuellen Bundesliga (VBL). Auch hier bekommen die Gewinner einen Startplatz in den Playoffs von EA SPORTS' Global Series. Während die deutsche Liga aber schon seit Monaten läuft, begann in Australien erst am heutigen Donnerstag der Betrieb. Mit dabei sind alle Klubs der Hyundai A-League, der höchsten Spielklasse des australischen Fußballs. Zehn Mannschaften treten dort an, neun australische und eine neuseeländische. Ende 2017 hatte die Liga Pläne für einen eSport-Ableger bekannt gegeben und alle Klubs verpflichtet, jeweils zwei Spieler zu stellen. Ähnlich wie derzeit in der VBL nahmen die Mannschaften einen Spieler selbst unter Vertrag und suchten den für die jeweils andere Konsole über einen Draft aus. Besonderheit: Meister wird kein Einzelspieler, sondern der Klub, dessen zwei Spieler die meisten Punkte in der Liga erspielen. Das funktioniert allerdings mit altbekannten Bundesligasystem: drei Zähler gibt es für einen Sieg, einen für ein Unentschieden.

Gaming über ganz Australasien verbreiten

Zum Start der neuen E-League können Verband und EA SPORTS der Liga nun schon etwas Prestige verleihen. Denn der Meister ist direkt für ein Playoff-Event der Global Series qualifiziert. "Das ist eine aufregende Ankündigung für den australischen Fußball, da die rasch steigende Beliebtheit von FIFA 18 ein immer stärker werdender Faktor dafür ist, wie Fans mit traditionellem Fußball interagieren", sagt FFA Chief Executive Officer David Gallop, "Die Kraft des Marktführers für interaktiven Fußball kombiniert mit der Weltbekanntheit unserer Hyundai A-League, wird kompetitives Gaming sehr schnell über ganz Australasien verbreiten."

Ob allerdings die in den ligainternen Playoffs ausgespielten Sieger EAs Global Series beitreten, oder der Meisterklub mit seinen zwei Spielern, und wie viele Plätze es überhaupt gibt, geht nicht aus den Mitteilungen hervor. Es darf angenommen werden, dass die australische Liga wie die VBL zwei Plätze erhält.

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