Wer schafft die Qualifikation?

VBL: Letzte Chance Berlin

von Nicole Lange am 08.04.2017 um 22:12

Drei Offline-Turniere sind bereits gespielt. Die letzte Chance für einen Platz in den Finals der TAG Heuer Virtuellen Bundesliga (VBL) war demnach Berlin. In der Hauptstadt fand das letzte Offline-Qualifikationsturnier statt. Neben vielen Hobby-FIFA-Spielern, waren auch einige Profis am Start. Was war geboten?

Die letzten Finalteilnehmer der Virtuellen Bundesliga 2017 sind bekannt.
Die letzten Finalteilnehmer der Virtuellen Bundesliga 2017 sind bekannt.
© VBLZoomansicht

Der amtierende VBL-Meister Daniel Butenko kann sich noch etwas entspannen, bevor er am 15. und 16. April in den Finals die Titelverteidigung antritt. In Berlin waren es andere Spieler, die um den Finaleinzug kämpften. Allen voran FIFA-Profi vom FC Schalke 04 Lukas 'Idealz' Schmandt, der ESL Meister Mohammed 'Mo_Aubameyang' Harkous (Team expert), Georg Raffelt (bPartGaming) und Anel 'Flaggo' Tahirovic von UX Gaming. Alle spielten in der Xbox One-Quali und hatten es in ihren Gruppen mit starken Gegnern zu tun. Auch der Streamer Peter 'petkus' Schwab versuchte sein Glück in der Xbox One-Gruppe.

In der PlayStation-4-Qualifikation waren ebenfalls bekannte Namen wie Daren Framke, Dennis Krüger und Yannik Ersahin am Start. Die Profis wurden ihrer Favoritenrolle auch gleich gerecht, denn jeder schaffte den Einzug in die K.-o.-Runde. In dieser wurde die Luft schon etwas dünner. Krüger musste gegen den S04-Profi ran und verlor knapp mit 1:2. Auch für Tahirovic war im Achtelfinale gegen Christoph Strietzel Schluss. Im Halbfinale auf der Xbox standen sich schließlich ESL-Meister Mohammed Harkous und Georg Raffelt gegenüber, während Christoph Strietzel auf Lukas Schmandt traf. Auf der PS4 lauteten die Partien: Jan Steininger gegen Daren Framke und Georgios Papatolis gegen Usamer Charari.

Für Harkous ging dabei die Siegessträne weiter. Der expert-Spieler warf zunächst Raffelt aus dem Turnier und behielt dann auch noch im Endspiel gegen Christoph Strietzel die Oberhand. Auf der PlayStation lieferten sich Daren Framke und Georgios Papatolis ein enges Match, das Framke letzten Endes für sich entschied. Somit stehen Harkous und Framke im großen VBL-Finale. Für Harkous die Chance, die vergebene Chance aus dem Vorjahr, als er im Finale Daniel Butenko unterlag, Wiedergutmachung zu leisten.

Über die VBL

Die Spieler können sich einen der 18 Bundesligavereine aussuchen, mit dem sie das gesamte Turnier spielen müssen. Die Stärke der Teams ist dabei immer gleich. Alle Mannschaften haben eine Gesamtwertung von 85 Punkten. Insgesamt gibt es jeweils drei Online-Saisons für PlayStation 4- und Xbox One-User, die von Oktober bis Dezember 2016 ausgetragen werden. 90 Spiele müssen monatlich gespielt werden. Der Tabellenführer jeder Online-Saison ist dann für das große Finale qualifiziert. Offline-Events gibt es auch noch. Allerdings wird das Turnier in diesem Punkt eine kleine, aber nicht unwichtige Änderung bekommen. Alle Live-Qualifikationsturniere werden zukünftig auf der Xbox One und PlayStation 4 ausgetragen. So erhalten die Sieger der Offline-Qualifiers auf der PS4 und Xbox One jeweils ein Ticket für das VBL-Finale. Zusätzlich wird es auch noch einen Wildcard-Gewinner geben, sodass am Ende 16 Finalteilnehmer um die Schale und das Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro kämpfen.

Video zum Thema
Schalke kam mit einem Großaufgebot- 04.04., 10:19 Uhr
Vollgepackt mit Stars: Das VBL-Event in Hamburg
Beim Offlineturnier der TAG Heuer Virtuellen Bundesliga in Hamburg trafen Profis und Hobbyzocker aufeinander. Wir waren live vor Ort, haben die Stimmung für Euch eingefangen und mit den Profis über aktuelle Themen gesprochen. Wer also noch überlegt, ob Berlin am Wochenende nicht etwas für ihn wäre, der bekommt hier einen Einblick, wie es bei der VBL zugeht.
Alle Videos in der ÜbersichtAlle Videos per RSS
 

kicker eSport-Freunde auf Facebook

Schlagzeilen


Kontakt | Impressum | Mediadaten | AGB | Datenschutzhinweis | Nutzungsbasierte Online-Werbung

Weitere Angebote des Olympia-Verlags:
alpin.de | olympia-verlag.de