Eigenen Beitrag verfassen
GonzoFCK4ever
Beitrag melden
16.10.18, 23:32

@ChetBaker
Dann nenne mir doch mal Abgrenzungskriterien zu den von mir genannten Sportarten Darts, Curling oder Schach, die eSports nicht erfüllt. Das würde mich mal interessieren, weil ich bisher in keiner Diskussion stichhaltige Argumente bekommen habe.

Doping ist auch im eSports ein Thema, das hast du richtig erkannt, und das ist es auch schon seit einiger Zeit. Da gab es 2015 mal im Rahmen von CS:GO einen bekannt gewordenen Skandal. Auf dem Gebiet kann eSports sicherlich noch mehr tun. Die Situation ist da aber anders als bei klassischen Sportarten, da es ja nicht einen Verband gibt, der das für alle regelt. Im Prinzip macht derjenige die Regeln, der das Turnier für das entsprechende Spiel austrägt und das sind in der Regel die Unternehmen, die das Spiel auch selbst veröffentlichen oder populäre eSports-Ligen wie die ESL. Die Strukturen haben sich da im Laufe der Jahre erst gebildet und Doping ist ein Thema, das da sicherlich noch entsprechend behandelt werden muss.

@Stosselino
Das liegt vielmehr an den Zielgruppen des Kicker als an fehlendem Interesse in Deutschland. Die eSports-Sparte des Kicker ist in der eSports-Szene einfach noch nicht wahnsinnig bekannt, dementsprechend schreiben hier in den Kommentaren wohl auch hauptsächlich Fussball-Fans. Da ich selbst viel in der eSports-Szene unterwegs bin weiß ich, dass sich die allermeisten Interessierten einfach über andere Kanäle informieren. Zudem sind die eSports-Themen hier beim Kicker auch meist relativ oberflächlich. Es läuft beispielsweise gerade die "League of Legends World Championship", das größte Event für dieses Spiel, und zu den heutigen Spielen erschien hier beim Kicker noch kein Artikel. So wie Fussballvereine sich dem Thema eSports annähern, so tut es der Kicker auch.
ChetBaker
Beitrag melden
16.10.18, 20:03

@Mile2002 16.10.18, 09:17

Nur weil das Interesse an etwas "gigantisch groß" ist und als Showevent bei Olympia (vermutlich), rechtfertigt das, daß dieses "Etwas" "Sport" ist? Es gibt auch noch ein Haufen andere "Etwas", an denen das Interesse gigantisch ist, und deswegen ist das noch lange kein Sport. Und weil die "eSportler"-Szene sich selbst zu einem "Sport" ernennt, ist das zwangsläufig und automatisch "Sport"? Wer kein "eSport" betreibt hat ja "keine Ahnung vom Thema", also kann dieser Selbsternennung natürlich nie widersprochen werden. Schön, wenn man es sich so einfach machen kann. Seit wann ist "körperliche Anstrengung" das einzige Kriterium, daß etwas "Sport" ist? Könnte man auch Musizieren, Fließband-Arbeiten und anderes als "Sport" bezeichnen, weltweites Interesse ist auch "gigantisch", Werbung wird auch dafür und damit betrieben, umgesetzte Gelder sind genauso groß, auch ein "Wettkampf-Charakter" ist oft vorhanden, es gibt sowohl Amateure als auch Profis, wo ist eigentlich die Trennlinie, falls es sowas gibt?

Unabhängig davon: Wie ist das eigentlich mit Doping-Kontrollen bei sogenannten "eSportlern", werden die durchgeführt und wer bezahlt die??? Wenn "eSport" als "Sport" anerkannt wird, müßten eigentlich ziemlich viele Mittel auf den Index, die mit "körperlichem Sport" sonst wenig bis nix zu tun haben.
Stosselino
Beitrag melden
16.10.18, 20:03

Millionenpublikum

Hiermit möchte ich niemanden absprechen das Konsolenspielen auch eine Menge Training erfordert, allerdings sieht man an der "Vielzahl" der Kommentare hier das dies zwar ein Trend in anderen Erdteilen darstellt aber bei lediglich 13 Kommentaren in 24 Stunden hier offenbar noch nicht sooo angekommen ist.
ChetBaker
Beitrag melden
16.10.18, 20:03

@Sonnenloewe 16.10.18, 19:06

Ja, da wo es um Geld geht. Da sind die eSportler wahrscheinlich ähnlich fit wie "normale" Profi-Sportler, obwohl ich da keine Statistiken/Messungen kenne. Zumindest im Schach ist es auch so, der Magnus Carlsen könnte problemlos einen Marathon mitlaufen, er hat mal körperliche Fitness über mehrere Stunden als Grundvoraussetzung benannt. Aber bei den "nicht-Profi" eSportlern? Und das ist ja die große große Mehrheit, so wie die Amateure im Vergleich zu den Profis in den "normalen" Sportarten. Man macht ja Breitensport oder Sport um körperlich fit zu bleiben/ zu werden, an die frische Luft zu kommen, auch im Hinblick auf das Leben im Alter. Der Begriff "eSport" ist einfach nicht gut gewählt, meiner Meinung nach. Natürlich war die klare Absicht, sich an die Geldtöpfe im richtigen Sport dranzuhängen. Aber man hätte es auch einfach bei "Videogames" oder "Gaming" oder sowas lassen können.
GonzoFCK4ever
Beitrag melden
16.10.18, 19:07

Auch wenn es völlig unerheblich ist, ob eSport nun tatsächlich ein Sport ist oder nicht - welchen Grund gibt es, dass es das nicht sein sollte? Beispielsweise Schach, Curling oder Darts sind auch Sportarten, ohne dass dafür höhere körperliche Anforderungen nötig wären als beim eSport.
Sonnenloewe
Beitrag melden
16.10.18, 19:06

@Rolf-Kauso
16.10.18, 15:16

E-Sport
Videospiele als Sport zu bezeichnen ist schon etwas widersinnig.

Da sitzen fettleibige Kids stundenlang im Sessel und bewegen ihre Finger ein paar Millimeter.

auch Sie sollten sich mal mit dem Esport auseinander seten!!
Was Sie hier bringen ist absut voller Vorurteile
Ja, es gibt Kinder, Jugendliche und erwacxhsene welche vor lauter Daddeln (Spielen) kaum Bewegung haben und fettleibig werden

Schauen Sie sich allerdings mal die Spieler im Bereich esport an
Da wo es ums Geld geht
Da müssen die Spieler fit sein - nicht nur geistig

Also erst mal schlau machen und dann kommentieren.
Sonnenloewe
Beitrag melden
16.10.18, 15:16

BorisPasternak

Das Sie einen Heidel, Bayern und eigendlich alles nicht leiden können ausser Ihren BVB ist ja nun hinlänglich bekannt
Auch das sie hier in den Diskussionsforen immer mit Ihren Kommentaren fpr Aufsehen sorgen und dieses bei Ihnen nur dazu dient ihre Zeit tot zu schlagen ist bekannt

Aber beschäftigen Sie sich auch schon mal mit Themen??
Ich vermute mal, Sie haben von Esport so viel Ahnung wie die Kuh vom Eier legen
Also überhaupt keine Ahnung

Sie sollten Sich einfach mal mit den Themen befassen - und Ihren HAss gegen jeden und alles bei Themen aussen vor lassen

Im Übrigen - ein C.H. hat in Mainz gute Arbeit geleistet und selbiges führt er auf Schalke weiter.

Aber Sie scheinen ja alles besserr zu können als diese Fachleute!
Rolf-Kauso
Beitrag melden
16.10.18, 15:16

E-Sport

Videospiele als Sport zu bezeichnen ist schon etwas widersinnig.

Da sitzen fettleibige Kids stundenlang im Sessel und bewegen ihre Finger ein paar Millimeter.

Auch wenn der Trend nicht aufzuhalten ist ( Geld bewegt die Welt ) ist es für mich kein Sport.
eugneug
Beitrag melden
16.10.18, 11:02

Ich muss vorausschicken, dass ich - obwohl ich selbst leidenschaftlich gerne Videospiele spiele - absolut nichts mit eSport anfangen kann und auch eine Einstufung als Sport nicht befürworte (wobei ich nicht leugne, dass einiges an Fähigkeiten gefragt ist), aber das ist ja sowieso ein anderes Thema. Was mich aber stört ist diese enge Verzahnung von eSport und den "normalen" Sportvereinen und damit auch die Quersubventionierung. Ich möchte mit meinem Vereinsbeitrag etwas bestimmtes unterstützen und das ist explizit nicht der eSport. Dass einige Vereine auf diesen Zug aufspringen wollen ist ja schön und gut aber dann bitte strukturell und vor allem finanziell zu 100% trennen.
Wie gesagt, ich spreche niemandem die Möglichkeit ab, den eSport zu fördern, aber bitte ohne das Geld, das durch mich für die Fußballvereine generiert wird.
tobias.gartner.790
Beitrag melden
16.10.18, 09:56

Kann mich Heidel nur anschließen

Wer E-Sport als Hype oder Dumm abstempelt hat sich nie damit befasst.
Hie mal ein paar Zahlen
Das Preisgeld für die Finalteilnehmer im größten DOTA 2 Esport Turnier betrug 15 Millionen Für die Champion League 34 Millionen.
Letztes jahr haben 40 Millionen Menschen das League of Legend Finale geschaut insgesamt haben 360 Millionen Viewer das Turnier verfolgt.
Das ESL One Cologne (CS:GO) Turnier schauten 15.000 Menschen Live im Stadion
Das sind preisgelder un Zuschauerzahlen da träumen andere Sportarten von.
Mal davon Abgesehen das es Esport Turniere keine neumodische Erscheinung ist sondern es sie schon seit 1972 gibt

Eigenen Beitrag verfassen

Social Media

FacebookInstagramTwitterYouTube


Schlagzeilen


Kontakt | Impressum | Mediadaten | AGB | Datenschutzhinweis | Nutzungsbasierte Online-Werbung

Weitere Angebote des Olympia-Verlags:
alpin.de | olympia-verlag.de