14-Jähriger wird zum Hertha eSport-Profi

Hertha BSC verpflichtet eSport-Talente

von Nicole Lange am 18.06.2018 um 12:10

Eine "geile Zeit" - darauf hofft der gerade einmal 14-jährige Kai Bayer, der nun zum FIFA-eSportler in der Hertha BSC eSport-Akademie ausgebildet wird. Am Wochenende konnte sich der Stuttgarter aus der Masse spielen. Aber auch zwei weitere Talente haben die Hertha überzeugt und sind nun Teil des Ausbildungsprogramms.

Hertha baut seine eSport-Jugendarbeit weiter aus und holt mit Eren Poyraz, Kai Bayer und Tom Bismark (v.l.) drei Talente in die Hertha BSC eSport-Akademie.
Hertha baut seine eSport-Jugendarbeit weiter aus und holt mit Eren Poyraz, Kai Bayer und Tom Bismark (v.l.) drei Talente in die Hertha BSC eSport-Akademie.
© Hertha BSC / CitypressZoomansicht

Seit Anfang April hat Hertha BSC Berlin nach neuen Talenten für die Hertha BSC eSport-Akademie gesucht. In drei Online- und vier Offline-Turnieren konnten sich die angehenden eSportler aus Berlin und Umgebung für einen Platz empfehlen. Am Wochenende standen sich die 20 verbliebenen Kontrahenten in einer Location am Alexanderplatz in Berlin-Mitte gegenüber. Schon im Vorfeld war Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung bei Hertha BSC, über den Zulauf des Turniers begeistert. "Wir sind beeindruckt vom großen Zulauf der jungen Gamer bei unseren Scoutings und von der hohen Qualität der Spiele. Wir haben bei unseren Turnieren bereits einige vielversprechende FIFA-Talente gesehen und sind nun gespannt, wer von ihnen den Sprung in unsere eSport-Akademie schaffen wird."

Die Antwort gab es in Person von Kai Bayer. Der 14-Jährige setzte sich gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich das Ticket für die Hertha BSC eSport-Akademie. Dementsprechend glücklich war der Stuttgarter: "Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, ich freue mich schon sehr auf eine erfolgreiche und geile Zeit." Neben Bayer konnten noch zwei weitere Spieler die Hertha von ihrem Können überzeugen. Eren Poyraz und Tom Bismark bekamen aufgrund ihrer "spielerischen Fähigkeiten und sportlichen Leistungen" jeweils eine Wildcard für die Akademie.

Keine kurzfristige PR-Nummer

Für die drei Gewinner wird es nun unter professionellen Bedingungen eine Ausbildung zum eSport-Profi bei Hertha BSC geben. Was sie daraus machen, wird die Zukunft zeigen. Bei Hertha BSC macht man dagegen schon jetzt klar, dass der Verein sein Engagement für den eSport auch weiterhin hochhalten möchte. "Für uns ist eSport keine kurzfristige PR-Nummer, sondern wir haben ein nachhaltiges Konzept. Die Gewinner bekommen ein modernes Trainingszentrum bei uns in der Geschäftsstelle - und erhalten eine professionelle Ausbildung mit eSport-Trainern, Ernährungsberatern und weiteren Top-Leuten aus der FIFA-Szene", sagte Hertha BSC-Geschäftsführer Ingo Schiller im Rahmen der Veranstaltung.

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