Das sind die Sieger der Wolves E-Academy

Wolves E-Academy: Die neuen eSportler des VfL Wolfsburg

von Kristin Banse am 31.05.2018 um 10:00

Benedikt Bauer, Riad Fazlija und Julius Kühle heißen die neuen Nachwuchs-eSportler des VfL Wolfsburg. Sie setzten sich gegen dreizehn weitere Konkurrenten durch und sicherten sich einen Vertrag für die eSport-Akademie der Wölfe.

Das sind die Academy-eSportler des VfL Wolfsburg (v.l.n.r.): Riad Fazlija, Julius Kühle und Benedikt Bauer.
Das sind die Academy-eSportler des VfL Wolfsburg (v.l.n.r.): Riad Fazlija, Julius Kühle und Benedikt Bauer.
© kicker eSportZoomansicht

"Ich bin einfach überwältigt", erzählte uns Riad Fazlija nach der Entscheidung. Der 17-Jährige galt am Wochenende beim Wolves E-Academy-Event durchgehend als Favorit. Beim FIFA-Turnier am Samstag pflügte er geradezu durch seine Gruppe und konnte am Sonntag beim Finalturnier den zweiten Platz belegen. "Riad ist bereits im Offline-Turnier aufgefallen. Er hat sich aber auch in den Challenges bewiesen, ist ein junger Typ und kommt auch noch aus der Region", begründet Christopher Schielke, Digitale Strategie beim VfL Wolfsburg, gegenüber kicker eSport die Verpflichtung von Fazlija.

Mehr als nur FIFA

Bei der Wolves E-Academy ging es aber nicht nur um die Leistungen in FIFA 18. Zwei Tage verlangte der Verein den Teilnehmern sämtliche Fertigkeiten ab: Am Samstag mussten sie beim Fußball ihre Fitness unter Beweis stellen und beim Kochen Smoothies, Energiebälle und Couscous herzaubern - für viele keine einfachen Aufgaben. Allerdings hat das dem Verein vermutlich noch tiefere Einblicke gebracht, als nur die Kenntnisse über das Koch-Know-How der Teilnehmer, denn für die Hälfte der Teilnehmer war danach die Challenge vorbei. "Es hat wirklich Spaß gemacht mit ihnen zusammenzuarbeiten, aber irgendwo müssen wir ja auch eine Grenze ziehen", erklärte uns Schielke hinterher.

Aus der Küche entlassen, waren am Sonntag neben den FIFA-Skills auch die Instagram-Künste gefragt. Zudem mussten sie sich vor der Kamera Stresssituationen stellen. Interviews und unangenehme Fragen war Teil dieser Prozedur. "Im Vorfeld hätte ich damit nicht gerechnet, aber es war auf jeden Fall sehr spannend und hat auch echt Spaß gemacht", sagte uns Jan-Luca Bass hinterher. Für ihn hat es beim Event am Wochenende nicht gereicht. Im Finalturnier belegte er nur den sechsten Platz und verpasste so seine große Chance auf einen Vertrag beim VfL Wolfsburg.

Das Küken und der Underdog

Neben Riad Fazlija entschied sich der Bundesligist für Benedikt Bauer und Julius Kühle. Bauer war mit 18 Jahren einer der ältesten Teilnehmer am Wochenende und konnte auch die meiste Erfahrung vorweisen. Der Niederbayer qualifizierte sich bereits für die diesjährigen Playoffs der TAG Heuer Virtuellen Bundesliga und schaffte es dort sogar bis in die K.o.-Runde. Julius Kühle ist hingegen das genaue Gegenteil: Mit seinen 16 Jahren war er einer der jüngsten Teilnehmer und konnte sich auch im Finalturnier nur den vierten Platz sichern. "Als Küken hat er hier eine gute Performance abgelegt, vielleicht nicht ganz so stark wie die anderen. Aber letztendlich war er in der Interview-Challenge souverän und dabei noch immer freundlich und höflich", sagte uns Schielke.

Profikarriere nicht garantiert

Ein Jahr haben Riad Fazlija, Benedikt Bauer und Julius Kühle nun Zeit, sich weiterzuentwickeln. In der eSport-Academy des VfL Wolfsburg werden sie nun regelmäßige Fitness-Checks absolvieren müssen und können sich auf Trainingseinheiten mit Benedikt Saltzer freuen. Eine Profikarriere als eSportler ist allerdings nicht garantiert, denn die drei Auserwählten befinden sich nun erstmal in der Ausbildung: "Wir hoffen natürlich, dass wir mit den Talenten einen längeren Weg gehen werden und sie ins Profi-Team hochziehen können. Aber es ist kein Muss und keine Pflicht. Wir schauen, wie sie sich entwickeln", hieß es uns gegenüber von Schielke. Ein Jahr haben die Drei jetzt Zeit, im Verein sich zu entwickeln.

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