Unternehmen treiben ihre Ausbildungsangebote voran

FIFA-Ausbildung: STARK und bPart kooperieren

von Holm Kräusche am 19.01.2018 um 17:07

Die eSport Management-Agentur STARK eSports und bPartGaming verkünden eine Kooperation. Die Unternehmen wollen nach eigener Aussage für "mehr Struktur" im deutschen eSport sorgen. Dafür verbinden sie ihre beiden Ausbildungsangebote miteinander.

Die beiden Organisationen wollen ihre Ausbildungsangebote miteinander verzahnen.
Die beiden Organisationen wollen ihre Ausbildungsangebote miteinander verzahnen.
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Die grobe Idee hinter der Kooperation soll eine enge Verzahnung der "Akademien" beider Unternehmen sein. Ferner will man "die nachhaltige Entwicklung des eSports und insbesondere die Nachwuchsförderung, sowie die Professionalisierung der Trainingsinfrastruktur verbessern und sicher stellen", heißt es in einer Mitteilung an die Medien. Innerhalb ihrer Ausbildungsangebote kümmern sich sowohl bPart als auch STARK um FIFA-Talente und -Profis. Ziel ist es, den Spielern mit Fachwissen und Training zur Seite zu stehen. In der Regel unterrichten hier erfahrene Spieler neue Talente und man bereitet sich gemeinsam auf große Turniere vor.

bPart für Anfänger, STARK für Profis

Genau an dieser Stelle machten beide Unternehmen nun einen Synergieeffekt aus: "Während also bPartGaming absolute eSports-Neueinsteiger zu professionellen Spielern entwickeln möchte, soll bei STARK Spielern geholfen werden, die entscheidenden Schritte hin zur eSports Karriere zu gehen", heißt es in der Pressemitteilung der beiden Unternehmen. Als Managementagentur ist STARK natürlich immer daran interessiert, neue Talente zu finden und diese bestmöglich heranzubilden, um sie dann vermarkten zu können.

Es wäre somit im Bereich des Möglichen, dass bPart zukünftig das Scouting für STARK übernimmt und die Spreu vom Weizen trennt. Wer gut genug ist, tritt zur nächsthöheren Ausbildung über und bekommt im Anschluss einen Vertrag. Das zumindest suggeriert der in der Pressemitteilung angesprochene Strukturansatz. Die beiden Unternehmen würden damit quasi wie ein Schulsystem fungieren, wo junge Anwärter von Gymnasium über Studium bis hin in die Arbeit als Profi geschleust werden.

'TimoX' als Trainer?

"Dass wir nun noch kürzere Wege zu den von STARK betreuten weltweit bekannten Pro Gamern haben, eröffnet uns neue Möglichkeiten. Unsere Nachwuchsspieler können viel von ihnen lernen", gab Malte Hedderich, Mitgründer von bPartGaming, zu Protokoll. Einfach gesprochen könnte in Zukunft also beispielsweise ein Timo 'TimoX' Siep als Dozent innerhalb des Ausbildungsangebots von bPart auftreten und damit Mehrwert für interessierte FIFA-Spieler bieten.

Dennis Nirtl, Mitgründer STARK eSports sagte: "Seit der Gründung von STARK eSports haben wir stets alles dafür getan, den Markt zu professionalisieren und nach vorne zu bringen. Wir verstehen es als unsere Verantwortung, nachhaltige Strukturen zu schaffen und den deutschen eSport ganzheitlich weiterzuentwickeln." Zusätzlich strebe man den Aufbau eines Leistungszentrums an, so die Unternehmen weiter.

Struktur noch unstet

Der deutsche eSport geht damit den nächsten Schritt der Professionalisierung. Zwar werden bPartGaming und STARK eSports klare Gewinninteressen hinter ihrer Kooperation haben, dennoch bietet sich für FIFA-Spieler nun ein deutlicher Weg, um sich vom Hobbyspieler zum Profi zu entwickeln.

Teilnehmen könnt Ihr allerdings an noch keiner der beiden Akademien. Christian Knoth von bPartGaming erklärte gegenüber kicker eSport, dass zwar eine weitere Auswahlrunde für die bPart-Academy dieses Jahr geplant sei, wann und zu welchen Bedingungen könne man aber noch nicht sagen. Zuletzt waren aus allen Zusendungen im November drei FIFA-Spieler für die Academy ausgewählt worden. Einzig die Option eines Coachings oder kostenloser YouTube-Videos bietet sich derzeit für Aspiranten. Diese findet Ihr auf der Webseite von bPartGaming. Ehe die Akademien neue Talente aufnehmen werden, wird es wohl noch einige Monate dauern.

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