Rechtepaket für Qualifikationsrunde in FIFA 18

Medien: FIFA und EA Sports verkaufen FeWC-Übertragungsrechte

von Hauke van Göns am 02.01.2018 um 17:38

Es geht um viel Geld in der eSport-Szene. Denn Senderechte für eSport-Turniere lassen sich große Sender immer mehr kosten. Berichten des Sportbusinessmagazin "Sponsors" und des "nss Magazine" zufolge wollen nun auch die FIFA und EA Sports die Übertragungsrechte für Global Series und den FeWC verkaufen.

Laut Medienberichten suchen FIFA und EA Sports nach Interessenten für Übertragungsrechte.
Laut Medienberichten suchen FIFA und EA Sports nach Interessenten für Übertragungsrechte.
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EA Sports will den eSport-Aspekt in seiner Fußballsimulation FIFA weiter stärken und vermarkten. Bereits für 2017 wurde dafür der FIFA Interactive Worldcup (FIWC) neu strukturiert, und auch in der kommenden Ausgabe der Weltmeisterschaft soll mit dem Rebranding zum FIFA eWorld Cup (FeWC) mehr Nähe zum realen Sport und den dortigen Strukturen geschaffen werden. Nun will der Entwickler Medienberichten zufolge mit der FIFA zusammen die Übertragungsrechte verkaufen.

Lizenz für Übertragungen ausgeschrieben

Auf dem echten Rasen werden aktuell große Millionensummen umgesetzt, auch weil Fernsehsender und -netzwerke viel Geld für Übertragungsrechte bezahlen. Dabei übernehmen die Fußballverbände die Vergabe dieser Rechtepakete.

Ende Dezember hat der Weltfußballverband FIFA nun eine Lizenz für die EA Sports FIFA 18 Global Series ausgeschrieben, wie das Sportbusinessmagazin Sponsors berichtet. Wenn ein Unternehmen an den Rechten interessiert sei, könnten nähere Informationen per Mail angefragt werden. Auch die Übertragung des eWorld Cups mit den 32 Finalisten soll nach Informationen vom nss Magazine zu erwerben sein.

Die Qualifikationsrunde Global Series endet im Juni 2018 und startet offline mit dem ersten FUT Champions Cup vom 26. bis 28. Januar in Barcelona. Dafür konnten sich die Spieler über die Weekend League im November qualifizieren. Bisher wurde der FIWC mit seinen Vorturnieren über die bekannten Streamingdienste Twitch oder YouTube Gaming gezeigt. Auch in anderen eSport-Titeln sind es oft die Turnierveranstalter, die einzelne Deals mit Sendern oder Webseiten machten.

FIFA im TV

So wechselte die CS:GO-Turnierreihe Esports Championship Series (ECS) nach zwei Saisons auf Twitch exklusiv zu YouTube. In League of Legends übernimmt hingegen Entwickler Riot Games die Vergabe selbst. Activision Blizzard arbeitet seit dem Kauf von Ligenveranstalter MLG im Januar 2016 kontinuierlich weiter am eigenen Media Network. Dass ein branchenfremder Verband wie die FIFA die Rechtevergabe übernimmt, ist somit ein Novum im eSport.

Dabei schaffte es EA Sports mit internationalen Events in FIFA 17 bereits auf mehrere TV-Sender. In Großbritannien übertrug BT Sport zum Beispiel die großen Turniere der FUT-Champion-Serie 2017. In den USA zeigte ESPN die Spiele der Events. Auch in Deutschland rollte der virtuelle Ball bei ProSieben MAXX in sechs Ausgaben zum vergangenen FIWC über den Bildschirm. Es bleibt abzuwarten, ob und an wen die FIFA das neue Rechtepaket verkaufen wird und über welchen Weg die Fans bei den Matches mitfiebern können.

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