Spieler fordern Umbruch

FIFA 18: "FixFIFA"-Petition zieht große Kreise

von Nicole Lange am 21.11.2017 um 15:36

EA SPORTS gerät immer stärker unter Zugzwang. In der Community erlebt zurzeit die Petition "FixFIFA" einen enormen Aufschwung. Die Initiative fordert nicht nur die Behebung von schwerwiegenden Bugs, sondern holt auch die Diskussion um das Pay2Win erneut in die Runde.

Der Druck auf EA wächst. Die Petition "FixFIFA" fordert gravierende Änderungen in FIFA 18.
Der Druck auf EA wächst. Die Petition "FixFIFA" fordert gravierende Änderungen in FIFA 18.
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EA hat aktuell einen schweren Stand bei einigen Teilen der Community. Während viele Spieler das Gameplay in FIFA 18 loben, bekommt der Entwickler von anderer Seite auch ordentlich Gegenwind und Protest zu spüren. Aus dieser Unzufriedenheit ist nun die Aktion "FixFIFA" entstanden. Initiator Stuart H. ruft darin sogar zum Boykott auf. Man solle keine Points kaufen oder Packs öffnen. Weiterhin hat die Petition allerdings auch spielerische Ansätze, die man mit der Petition ändern möchte. So soll durch die Aktion auf Input-Delay und schwache Server während Online-Matches hingewiesen werden. Des Weiteren ist auch das Match Making in der Weekend League ein Thema und die aufkommende Pro Club-Problematik.

Ein weiteres Streitthema ist die Patch-Politik der letzten Monate. So habe sich das Spiel nach dem Patch 1.04 im Oktober komplett verändert, geradezu zurück entwickelt in FIFA 17-Zeiten. Weiterhin ist "Pay2Win" in FUT ebenfalls ein Thema, das die Community umgreift und für das die Petition als Sprachrohr gilt, wenn man die reddit-Kommentare verfolgt. EA solle sich nicht nur um FUT kümmern, sondern auch andere Modi voranbringen.

Die Debatte holt auch einige FIFA-Profis auf den Plan. Sean Allen schreibt beispielsweise über Twitter: "Das kommt zu spät, das hätte ich in der Mitte von FIFA 17 gebraucht. FIFA 18 ist so viel besser, ich liebe das Spiel". Ein lachender Smiley hinter dem Tweet lässt hinter dieser Aussage Ironie vermuten. Shaun 'Shellz' Springette, der bekennender Pro Club-Fan ist, stört sich ebenfalls an der Situation und sagt im Stream von 'ChuBoi', einst Community Manager bei EA: "Pro Club ist seit Release kaputt. Ich spiele eine Menge Pro Club und es wird nichts getan, weil man damit kein Geld machen kann". Die Liste der Probleme scheint lang, wie auch Stuart H. in seiner Petition erwähnt.

"Als aktives Mitglied von reddit sehe ich oft Meinungen von Menschen zu diesem Spiel und Dinge, die sie gerne verbessert sehen würden. Viele sind sehr frustriert über die Art und Weise, wie das Spiel in den letzten Monaten fortgeschritten ist", schreibt Stuart in seiner Petition und scheint damit einigen aus der Seele zu sprechen. Bis jetzt hat die Petition bereits über 5.000 virtuelle Unterschriften. EA hält sich zu der Problematik (noch) bedeckt: "Leider können wir euch dazu kein Statement geben. Wenn sich das noch einmal ändern sollte, werden wir auf euch zukommen", hieß es gegenüber kicker eSport.

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