Ex-Vizeweltmeister will sich in der eBundesliga messen

"Statement an Konami": "Lutti-1" wechselt zu FIFA

von Georg Holzner am 18.10.2017 um 20:30

Matthias Luttenberger, im eSport auch bekannt als "Lutti-1", war im Juni noch beim Finale der PES-Weltmeisterschaft im Londoner Emirates Stadium vertreten. Nun hat der Österreicher bekanntgegeben, dass er die Seiten wechselt - von PES zu Konkurrent FIFA. Weshalb? Das erklärt er gegenüber kicker eSport. Die Gründe seien zweierlei: Fortschritt auf der einen Seite; Rückschritt auf der anderen.

Wechselt die Seiten: Matthias Luttenberger steigt wieder auf FIFA um.
Wechselt die Seiten: Matthias Luttenberger steigt wieder auf FIFA um.
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Pro Evolution Soccer hat den Qualifikationsmodus für die kommende Weltmeisterschaft geändert. Für die ersten "Regional Finals", die in Tokio stattfinden werden, können sich nur noch zwei Europäer qualifizieren. Das heißt: Die Chance, sich zu qualifizieren, ist gering. Der Zeitaufwand dafür steht in keinem Verhältnis. "Nach der tollen Entwicklung im letzten Jahr mit Events im Camp Nou, an der Anfield Road und im Emirates Stadium macht Konami wieder Rückschritte", sagt Luttenberger, der mit seinem Wechsel deshalb ein Zeichen setzen möchte: "Dieser Schritt soll auch ein Statement an Konami sein."

Mit FIFA 18 bietet gerade sein Heimatland Österreich nun eine neue Möglichkeit. Nachdem die österreichischen Bundesligavereine Rapid und Austria Wien bereits einen eSportler verpflichtet haben und weitere folgen sollen, hofft nun auch der 30-Jährige, in der eBundesliga Fuß fassen zu können.

Luttenberger beherrscht FIFA, wurde kurz vor seinem Wechsel zu PES in FIFA 13 österreichischer Vize-Staatsmeister. Nun will er eben wieder angreifen. National wie international. Am besten mit einem Engagement bei einem österreichischen Bundesligaverein. Um seine Erfolge der letzten Jahre - Vize-Weltmeister, Vize-Europameister und viermaliger österreichischer Meister in PES - zu bestätigen. Mit dieser Vita wäre er für jeden Klub ein prominentes Aushängeschild.

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