Entwickler gibt Statement ab

EA reagiert: Betrugsvorwürfe in FIFA 16 werden überprüft

von Kristin Banse am 29.06.2016 um 14:07

Schon länger wurde vermutet, dass Profis in FIFA Ultimate Team schlechter sind, als EA SPORTS tatsächlich angibt. Ein Fan konnte diese Anschuldigung jetzt beweisen und sorgte so für Unruhe in der Szene. Auf Nachfrage von kicker eSport gab der Entwickler nun unverzüglich ein Statement zu dem Problem ab.

EA Sports will nun die FUT-Vorwürfe überprüfen.
EA Sports will nun die FUT-Vorwürfe überprüfen.
© EA SPORTSZoomansicht

Viele FIFA-Spieler beklagen sich in FUT über langsamere Spieler und ungenauere Pässe, als die Attribute angaben. Dies wurde in der Community als "Handicapping" bekannt, konnte aber bisher nicht nachgewiesen werden. Jetzt schaffte es ein User, Beweise für das Phänomen zu finden. Mit einem Trick fand er heraus, dass sogenannte "In Form"-Karten nicht von der Team Chemie profitieren. Normalerweise herrscht im Team eine gewisse Chemie, je nachdem wie gut sich die Spieler auch im echten Leben kennen. Sollten Profis also aus demselben Land kommen oder für denselben Verein spielen, dann ist auch die Team Chemie höher und verspricht ein besseres Zusammenspiel.

Da dies jedoch auf In Form-Karten nicht zutrifft, können diese sogar schlechter als die Standard-Ausführungen sein. Für die FIFA-Fans war das ein Schock. Immerhin können Kartenpackungen für Echtgeld gekauft werden und einige fühlten sich dadurch betrogen.

Jetzt gab EA SPORTS ein erstes Statement zu dem Thema ab. Auf Anfrage von kicker eSport erklärte der Entwickler:

"Die FUT-Community hat auf eine möglichen Fitness- und Chemie-Unstimmigkeit bei einigen FUT-Objekten hingewiesen. Nachdem wir das gehört haben, haben wir die Informationen bereits am Wochenende intensiv geprüft und werden den Fall auch weiterhin gründlich untersuchen. Wir werden die Öffentlichkeit bezüglich der Untersuchungen auf dem Laufenden halten. Unser Anspruch ist weiterhin ein unterhaltsames, faires und sicheres Spielerlebnis in FIFA und FIFA Ultimate Team zu liefern und das Feedback aus der Community hilft uns dabei dieses Ziel zu erreichen. An dieser Stelle gilt unserer Community ein besonderer Dank für den kontinuierlichen Einsatz auf allen Kanälen."

Mit finalen Aussagen hält sich EA SPORTS also vorerst zurück. Jedoch beteuert der Entwickler, nicht bewusst die Attribute in FUT manipuliert zu haben. Inwiefern diese Vorwürfe in Zukunft das Spielgeschehen ändern und ob EA SPORTS für Entschädigung sorgt, steht noch nicht fest.

Von Beckham bis Zidane
Diese FUT-Legenden wünschen wir uns in FIFA 17
Ein paar Große fehlen noch ...

Wer in FIFA noch einmal mit den Helden der Vergangenheit spielen möchte, kann dies mit den Legenden tun. 66 Spieler sind bereits vorhanden, doch noch immer fehlen einige prominente Namen. Wir haben 15 große Fußballspieler herausgesucht, die noch nicht implementiert wurden und in FIFA 17 eine neue Legenden-Karte verdient hätten.
© EA Sports/Imago

vorheriges Bild nächstes Bild

kicker eSport-Freunde auf Facebook

Schlagzeilen


Kontakt | Impressum | Mediadaten | AGB | Datenschutzhinweis | Nutzungsbasierte Online-Werbung

Weitere Angebote des Olympia-Verlags:
alpin.de | olympia-verlag.de