HSV vs. Köln: Zweitliga-Begegnung in der VBL CCS

Jahic mutlos: Köln verspielt Remis in letzter Minute

von Holm Kräusche am 25.01.2019 um 13:42

Die ruhige Spieltaktik wurde Köln in letzter Minute zum Verhängnis. Jahic wollte es sicher machen und kassierte dann doch noch den entscheidenden Treffer. Ansonsten war die Begegnung zwischen dem HSV und den Geißböcken in der Virtual Bundesliga Club Championship eher chancenarm.

Kölns Veteran Mira Jahic vergab den Sieg in seinem Spiel gegen den HSV.
Kölns Veteran Mira Jahic vergab den Sieg in seinem Spiel gegen den HSV.
© eSport StudioZoomansicht

Am Donnerstag begegneten sich der 1. FC Köln und der Hamburger SV zur Prime Time im Topspiel der Virtual Bundesliga. Übertragen wurde das Match zwischen den Hanseaten und den Geißböcken live im Fernsehen. Es entstand das zu erwartende Zweitligaduell, in dem der HSV das bessere Ende erwischte und mit 5:2 nach Punkten gewann. Zweimal gab es ein Unentschieden, einmal triumphierte Hamburg in aller letzter Minute.

Es ist das erste Mal, dass der HSV und der 1. FC Köln gemeinsam in der Zweiten Liga spielen, nichtsdestotrotz hat die Begegnung lange Tradition. Geboten haben die beiden Mannschaften allerdings eine wirkliche Zweitligapartie mit wenig Torchancen, kaum Zählbarem und einigen Fehlern.

Jahics kapitaler Fehler führt zur Niederlage

Für Köln trat auf der PlayStation 4 zunächst Mirza Jahic an. Der eSportler ist einer der Veteranen in der VBL, hat sie schon einmal gewonnen und ist amtierender Vizemeister. Der 85er-Modus passt gut zu seinem abwartenden Spiel und damit haderte auch Gegner Jannik 'Testotier' Berg vom HSV. 45 Prozent Ballbesitz und drei Schüsse aufs Tor erzielte Berg nur, aber ein Konter reichte dem Hamburger. Jahic spekulierte kurz vor Schluss auf den letzten Angriff, spielte dann jedoch einen kapitalen Fehlpass. Den Gegenstoß konnte Berg per Flanke auf Lasogga bringen, der in der letzten Minute der Nachspielzeit einnetzte. Allerdings hatte FIFA für Jahic in der Abwehr auch den falschen Spieler ausgewählt. "Ich bin überhaupt nicht richtig ins Spiel gekommen. Er hat alles richtig gemacht und das Spiel verdient gewonnen", gab sich der Kölner zerknirscht nach der Partie. Er müsse mutiger nach vorne spielen, sonst werde die fehlende Offensive ebenso bestraft. Gegner Berg war selbst überrascht: "Ich konnte es nicht glauben, dass ich die letzte Chance noch rein gemacht hab, das war ein bisschen glücklich." Drei Punkte damit schon sicher für Hamburg.

Lasogga macht's noch einmal

In der zweiten Partie zwischen Hamburgs Quinten van der Most und Timo 'Praii' Gruneisen gab es noch weniger zu bestaunen. 4:1 Torschüsse für die Kölner sprechen eine deutliche Sprache. Wieder war es Lasoggas Kopf, der den Ball in der 50. Minute ins Tor brachte. "Lasogga ist ziemlich gut bei Kopfbällen und seine Volleys sind sehr stark. Das habe ich mir zunutze gemacht", sagte 'Quinten'. In der 80. glich Gruneisen aus, zwar hatte van der Most den Torhüter in die richtige Ecke bewegt, trotzdem ging der Ball nach einer schönen Passstafette in die Maschen. "Das war ziemlich glücklich", sagte 'Praii' nach dem Spiel - Punkteteilung damit.

Frühe Führung im Doppel

Auch im Doppel neutralisierten sich die beiden Parteien weitestgehend: Mit 3:2 Torschüssen hatte diesmal statistisch der HSV die Nase vorn. Allerdings schien van der Most noch nicht recht bereit, kurz nach Anpfiff hatte er den Ball in der eigenen Hälfte nicht unter Kontrolle, Terodde kam angerauscht, holte sich die Kugel, stürmte zum Tor und schoss die Kölner in Führung: "Keine Ahnung, was da passiert ist", sagte van der Most. Mit einem glücklich abgefälschten Schuss stellte Lasogga in der 32. die Tafel wieder auf Ausgleich und machte seinen Hattrick perfekt. Zählbares kam dann aber nicht mehr. 'Testotier' gab sich zweigeteilt nach der Partie: "Wenn man nicht so ein blödes Ei in der ersten Minute bekommt, dann gehen wir hier mit sieben Punkten raus." Trotzdem sei er zufrieden. Das kann er auch sein, denn immerhin hat der HSV damit alle drei Begegnungen nach Punkten in der VBLCC gewonnen. Ein Spiel gegen Leverkusen steht noch aus und die Hanseaten klettern bis auf Platz 10.

Kölns Niklas 'Bomb' Flöck wusste nach dem Spiel noch keine Erklärung, gefragt nach dem Matchplan, der nur in der ersten Hälfte aufzugehen schien. "Es war ein chancenarmes Spiel." Beide Mannschaften hätten nur eine Möglichkeit gehabt und die auch genutzt. Köln rutscht damit auf den achten Rang, nur einen Punkt vor dem HSV. Mirza Jahic dazu: "Wir hatten uns mehr erhofft."

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