16 Playoff-Plätze zu vergeben

FUT Champions Cup #2: Wird Manchester besser?

von Holm Kräusche am 12.04.2018 um 15:49

Nach dem Debakel von Barcelona wird am Wochenende der zweite und letzte FUT Champions Cup von EA SPORTS ausgetragen. Wie schon bei der vorherigen Veranstaltung sind 64 Spieler beider Konsolen geladen und kämpfen um hohe Preisgelder und insgesamt 16 Playoff-Plätze. Erneut konnte sich eine große Anzahl deutscher Spieler qualifizieren. Macht EA diesmal alles besser?

Ab Freitag findet in Manchester der zweite FUT Champions Cup statt. Mit dabei: 23 deutsche Spieler.
Ab Freitag findet in Manchester der zweite FUT Champions Cup statt. Mit dabei: 23 deutsche Spieler.
© EA SPORTSZoomansicht

Es sind die üblichen Verdächtigen, die sich auf deutscher Seite qualifiziert haben. EA SPORTS hat ausdrücklich erlaubt, dass Spieler, die bereits ein Ticket für die Playoffs gelöst haben, auch beim zweiten Cup teilnehmen können. Immerhin geht es um hohe Preisgelder. Ob für die bereits Qualifizierten einfach die darunter platzierten Spieler nachrücken, ist noch nicht bekannt. Gespielt wird dieses Mal in der englischen Fußballstadt Manchester.

Hat EA gelernt?

Auf den ersten Blick hat EA SPORTS gelernt aus Barcelona: So sieht der Zeitplan nun mehr als einen Tag für die Schweizer Runde vor. An Tag zwei wird es allerdings erneut sportlich: Die letzten beiden Schweizer-Runden werden gespielt, und der Veranstalter will bis zum Viertelfinale in der K.o.-Runde durchkommen.

Für 'SaLz0r' (li.) und 'Tim Latka' geht es um alles. Sie haben noch kein Ticket für die Playoffs gelöst.
Für 'SaLz0r' (li.) und 'Tim Latka' geht es um alles. Sie haben noch kein Ticket für die Playoffs gelöst.
© kicker eSportZoomansicht

Das neue Turniersystem hatte EA bereits in Barcelona eingeführt. Zwar brachte es viel Chaos, aber auch eine überaus faire Vorrunde. Pro Konsole gibt es nur eine Gruppe, in der alle 64 Teilnehmer maximal sieben Partien absolvieren. Dabei können zwei Spieler nicht doppelt aufeinandertreffen, und wer vier Siege gesammelt hat, ist weiter, wer viermal verliert, ist raus. Die jeweils nächste Partie im Schweizer System absolvieren die Spieler gegen einen Gegner mit derselben Statistik.

Die Hälfte der Teilnehmer ist am Ende der sieben Partien eine Runde weiter, dort wird Single-Elimination gespielt. Der beste von der Xbox und der Beste von der PlayStation spielen im Finale um ein Preisgeld in Höhe von 22.000 US-Dollar. Insgesamt qualifizieren sich die besten acht Spieler jeder Plattform für die FIFA 18 Global Series-Playoffs im Juni.

14 Deutsche müssen liefern

23 Deutsche haben die Qualifikation über die Weekend League im Februar geschafft, ein Spieler durfte nachrücken. Damit ist die deutsche Beteiligung erneut recht hoch, in Barcelona waren es 35 Spieler. Am Ende reichte es dort für insgesamt sieben Playoff-Tickets. In Manchester sind vor allem die 14 Spieler gefordert, die noch keinen Platz erreicht haben. Die anderen neun haben ihre Fahrkarte entweder schon in Barcelona oder über andere Turniere gelöst. Allen voran steht der inkonstante Tim 'Tim Latka' Schwartmann vom FC Schalke 04. In der NGL Championship zeigte er zuletzt herausragende Leistungen, in Regionalturnieren wie dem Finale der Virtuellen Bundesliga enttäuschte der Knappe. Auch Benedikt Saltzer und Timo Siep vom VfL Wolfsburg sind noch ohne Fahrschein. Zumindest einen von beiden würde der Verein sicher gerne in der nächsten Runde sehen.

Bühne für Neulinge

Wie schon in Barcelona werden auch einige bisher recht unbekannte Spieler die Bühne nutzen, um sich zu präsentieren. Jannik 'Testotier' Berg schaffte es zum Beispiel aus dem Nichts bis zum Qualifikationsplatz. Diesmal sind Spieler wie der 20-jährige Marius 'Tomaten-Marius' Hardt oder Marcel 'DonChap28' Deutscher mit dabei und hoffen auf ihren großen Auftritt. Bemerkenswert ist die gute Platzierung des frisch von den Unicorns of Love verpflichteten David Houdek. Er spielte sich auf Platz 6 der globalen Rangliste auf der Xbox mit 158 Siegen und scheiterte zuvor in Barcelona nur knapp.

Die internationale erste Garde wird es den Deutschen allerdings nicht leicht machen. Denn auch 'Gorilla', 'Agge', 'Tass', 'Nicolas99fc' und Co. sind mit von der Partie, und aus dem eigenen Land droht Gefahr durch Yasarlar oder Katnawatos. Sie werden kaum zurückstecken, nur weil sie schon sichere Spots haben. 'Cihan' geht allerdings "ohne Druck" an das Turnier, sagte er gegenüber kicker eSport, der Anspruch bleibe jedoch: "Ich versuche natürlich die beste Platzierung rauszuholen."

Wer sich in Manchester durchsetzt, der hat sich seinen Platz in den Playoffs wirklich verdient. kicker eSport berichtet vom Cup, am Finaltag sogar per Liveticker. Bleibt zu hoffen, dass Veranstalter EA SPORTS diesmal bessere Bedingungen schafft. Der Sport hätte es verdient.

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