Mirza Jahic unterliegt im Finale

VBL, FIFA 18: Katnawatos ist deutscher Meister!

von Kristin Banse am 01.04.2018 um 19:56

Tim "The StrxngeR" Katnawatos ist erstmals deutscher Meister der virtuellen Bundesliga. Der PlayStation-Profi vom FC Basel setzte sich im konsolenübergreifenden Finale in der Fußball-Simulation FIFA 18 gegen Mirza Jahic (Xbox) durch, der für den 1. FC Köln antrat. Nach einem torlosen Hinspiel gewann Katnawatos das Rückspiel deutlich mit 3:0 und sicherte sich ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.

Der neue deutsche FIFA-Meister: Tim "The StrxngeR" Katnawatos.
Der neue deutsche FIFA-Meister: Tim "The StrxngeR" Katnawatos.
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Der Weg über die PS4 ins Finale

Chancen verwerten und souverän das eigene Spiel durchziehen - das stand am Sonntagnachmittag für den Leipziger Cihan Yasarlar auf dem Plan. Der amtierende VBL-Meister setzte sich die Titelverteidigung zum Ziel und schien motivierter denn je - obwohl der Berliner zu Beginn der Gruppenphase am Vortag noch schwächelte. Trotz einer 1:4-Niederlage gegen Tim 'TheStrxngeR' Katnawatos schaffte er es noch in die K.o.-Runde, spielte dann aber gekonnt auf.

Bis ins PS4-Finale kämpfte sich Yasarlar, dort traf er erneut auf 'TheStrxngeR'. Beide Spieler kennen sich gut: Sie sind Freunde und trainieren zusammen. Doch der Basel-Profi war hungrig auf den Titel. "Ich glaube, ich habe das Zeug dazu", erklärte er uns im Vorfeld - und das machte er früh deutlich. Bereits im ersten Match schoss er sich in der 4. Minute in Führung und baute dann seinen Vorsprung aus, sodass am Ende ein 3:1 feststand. Als Katnawatos dann in der 87. Minute des zweiten Matches zum 3:2 einnetzte, stand der erste Gesamt-Finalist fest. So richtig freuen konnte sich der Basel-Spieler aber nicht: "Cihan ist ein extrem guter Freund, deswegen habe ich da gerade eher gemischte Gefühle."

Der Weg ins Xbox One-Endspiel

Dass es Mirza Jahic ins Xbox One-Finale schaffte, konnte der Österreicher gar nicht wirklich glauben. Ohne Erwartungen war der FIFA-Veteran ins Turnier gegangen: "Ich mache mir oft selber Druck, diesmal aber nicht. Ich wollte einfach schauen, wie weit ich komme und das Event genießen - zack, schon klappt es", sagte er uns.

Dementsprechend locker spielte er auch gegen Altmeister Niklas Raseck auf. In der ersten Partie holte er den 2:1-Sieg, im zweiten Match musste der Torhüter von Jahic allerdings kurz vor Abpfiff ein zweites Mal hinter sich greifen. Da es somit 1:2 gegen den SK Gaming-Profi stand, ging die Serie ins Golden Goal. Hier taten sich die beiden Spieler allerdings schwer, bis in die letzten Minuten ging die Partie - doch dann machte Mirza Jahic das erlösende Tor und schoss sich so ins Finale.

Das große Finale - Jung gegen Alt

Die beiden Finalisten vor dem Endspiel: Mirza Jahic und Tim Katnawatos (re.).
Die beiden Finalisten vor dem Endspiel: Mirza Jahic und Tim Katnawatos (re.).
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Jung gegen Alt hieß es infolgedessen beim großen VBL-Finale, das übrigens im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ausgetragen wurde. Während Tim 'TheStrxngeR' Katnawatos erst im Vorjahr seinen Durchbruch schaffte, ist Jahic in der FIFA-Szene bereits ein alter Hase. An Erfahrung mangelt es dem Basel-Profi trotzdem nicht. Er holte bereits mehrere Titel und überzeugte auch schon international. Zu unterschätzen war Katnawatos also nicht, was auch Jahic wusste. "Das wird eine extrem knappe Kiste, ich werde aber natürlich mein Bestes geben", sagte er.

Tatsächlich gab sich das Nachwuchstalent in der ersten Partie eher vorsichtig, und auch Jahic schaffte es nicht, den Ball im gegnerischen Netz unterzubringen. Auf das erste Tor mussten die Zuschauer bis zur zweiten Partie warten. Katnawatos war es, der netzte und noch zwei Treffer hinterher legte. Der neue deutsche FIFA-Meister stand so gut wie fest: Aufgrund der Auswärtstor-Regel hätte Jahic noch vier Tore schießen müssen, allerdings scheiterte er an dieser Mammut-Aufgabe und verlor somit das zweite Spiel 0:3.

Tim Katnawatos kürte sich somit zum deutschen Meister: "Es bedeutet mir so viel, ich kann es einfach nicht in Worte fassen", erzählte er hinterher. Aber auch Mirza Jahic fuhr glücklich nach Hause: "Ich sehe es als Sieg, nicht als Niederlage. Ich bin stolz auf meine Leistung und wie weit ich gekommen bin."

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