Abwechslung und Spannung garantiert

VBL-Playoffs: Junge Wilde gegen alte Hasen

von Nicole Lange am 09.03.2018 um 10:32

Am Wochenende geht die TAG Heuer Virtuelle Bundesliga (VBL) in die Playoff-Phase. Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr noch bunter aufgestellt, denn auch die Vereine konnten Clubcards vergeben. Dabei war vor allem wichtig, dass auch Newcomer eine Chance bekommen. Dennoch stellt sich die Frage: Können die jungen Wilden den erfahrenen eSportlern in die Suppe spucken?

Die Vereine und Spieler sind heiß auf die Virtuelle Bundesliga Playoffs.
Die Vereine und Spieler sind heiß auf die Virtuelle Bundesliga Playoffs.
© VBLZoomansicht

Am 10. und 11. März treffen sie in der Seifenfabrik in Düsseldorf aufeinander - die besten Spieler aus der PlayStation 4- und Xbox One-Qualifikation. Und wie immer spielten sich auch einige unbekannte Namen ins Turnier. Die Besonderheit: In diesem Jahr spielen durch die Clubcards auch offizielle Vereinsvertreter mit. Das würfelt die Teilnehmerliste ordentlich durcheinander.

Spieler wie Elias Nerlich (Hertha BSC Berlin), Alexandros Dratzidis (Eintracht Frankfurt) oder Georgios Papatolis (Borussia Mönchengladbach) haben nun die Möglichkeit, ihren ersten großen eSport-Auftritt zu gestalten. Allerdings haben da die gestandenen Profis auch ein Wörtchen mitzureden. So zum Beispiel auch Lukas 'Idealz' Schmandt und Tim 'Tim_Latka' Schwartmann.

Beide Profis beim FC Schalke 04 und beides erfahrene eSportler, und dennoch warnt 'Idealz' davor, keinen Spieler zu unterschätzen, selbst wenn es keine eSport-Profis sind. Ähnlich sieht es auch Teamkollege 'Tim_Latka: "Es gibt enorm starke Online-Qualifikanten oder eben Spieler, die sich bei den Clubs-Events qualifiziert haben."

Bundesliga-Klubs stehen mehr im Fokus

Neben den Spielern stehen in diesem Jahr auch die Vereine selbst im Mittelpunkt. Mehr als sonst sogar, denn durch die Clubcards schicken die Klubs diesmal offizielle Vertreter ins Rennen um die VBL-Schale. Für Vereine wie Gladbach, Mainz oder Frankfurt ist es der erste offizielle Auftritt bei der VBL. Der Bundesliga-Flair tut dem Turnier, das sich nach einer kurzer Talfahrt nun neu erfindet, gut und dementsprechend gehen die Vereine die Teilnahme an.

Allen voran Frankfurt, das mit Alexandros Dratzidis und Daren Framke gleich zwei Spieler in die Playoffs schickt. "Wir wissen, dass die beiden sehr heiß darauf sind, die Eintracht in Dortmund zu vertreten und daher die eigenen Erwartungen an sich schon sehr hoch sind", erzählt uns Timm Jäger, Referent des Vorstands bei Eintracht Frankfurt. "Wir haben mit der "eAdler Challenge" ein Turnier auf sehr hohem Niveau ausgetragen, bei dem sich die Beiden verdient durchgesetzt haben. Mit ein bisschen Glück bei der Auslosung können sie sicher für eine Überraschung sorgen."

Eintracht ist heiß auf Dortmund

Das Abschneiden in den Playoffs ist nicht aber ausschlaggebend für ein weiteres eSport-Engagement bei der Eintracht, so Jäger. "Wir beobachten die Entwicklung des eSport Marktes schon länger und beschäftigen uns mit möglichen Ansätzen für ein Engagement. Die durchweg positive Resonanz auf unsere Teilnahme an der VBL zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Das bietet Raum für Interpretationen, die man als eSport-Fan vermutlich gerne weiterdenkt. Jetzt heißt es erstmal, die VBL-Playoffs zu überstehen und da hat Jäger schon gleich die passende Phrase für seine eSportler parat, wie man sie im realen Fußball nicht schöner hätte sagen können: "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze - gebt Euer bestes und Dortmund ist möglich!"

Spannend werden die Playoffs also auf jeden Fall. Allerdings haben die Fans keine Möglichkeit, die Veranstaltung im Stream oder vor Ort zu sehen. Die Spiele werden nicht übertragen und sind auch nicht öffentlich für Zuschauer.

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